Instinct

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Reise durch die Zeit

January 30, 2019

Geschichte von Julia Hofmann

Es war ein harter Aufstieg, der sich fast so anfühlte, als wäre es genauso viel Hike-a-Bike wie pedalieren, aber endlich sind wir hier. Wir stehen hoch oben auf dem höchsten Punkt des Cronin Passes über Smithers, BC, der Wind heult, die Luft fühlt sich kalt an und ich schaue hinab auf die unendliche Weite der kanadische Landschaft und auf diesen einen epischen Trail den ich gleich unter die Stollen nehmen werde.

Es ist Mitte August, aber mit jeder durchdringenden Windböe spüre ich, dass der Herbst nicht mehr weit entfernt ist. Wir haben den ganzen Tag damit verbracht hier hoch zu kommen und die Sonne steht jetzt schon sehr tief am Horizont. Die Bergklippen werfen lange Schatten und die Farben unserer Umgebung beginnen sich langsam zu sättigen. Die Szenerie ist eine Mischung aus Frieden und Einsamkeit, vermischt mit unserer wachsenden Erwartung in den Trail einzutauchen. Es ist ein Gefühl von Freiheit und Glück.

Als ich jung war, begannen meine Abenteuer klein und mit der Zeit wuchsen sie allmählich. Als Kind bin ich mit meinem Pferd durch Felder und Wälder in der Nähe des Hauses meiner Eltern bei Lichtenfels geritten und jedes Mal habe ich meine Runde erweitert. Nicht weit entfernt von dem Haus meiner Großeltern, gibt es einen schönen kleinen Waldweg, das war das erste echte Stück Singletrack, auf dem ich mit meinem Bike gefahren bin und genau dieses Gefühl, sich auf zwei Rädern schnell durch den Wald zu bewegen, ist mir bis heute geblieben.

Im Laufe der Zeit lernte ich die Wälder um meine Heimat in Oberfranken so gut kennen, dass ich schließlich begann, mich nach Abenteuern umzusehen. Ich machte Roadtrips mit meinem alten Käfer zu Bikeparks in Deutschland, dann weiter nach Österreich, Schweiz, Spanien oder Italien. Als ich das Gefühl hatte, dass ich alles in Fahrweite gefahren bin, war der nächste logische Schritt, einen Flug zu buchen. Dann war es soweit, ich stand am Flughafen um für den Flug nach Kanada einzuchecken.

 Meine erste internationale Reise mit dem Bike war Kanada vor 10 Jahren und ich werde nie das Gefühl vergessen, auf einem anderen Kontinent zu landen, mein Bike aufzubauen und meine Reifen in den kanadischen Waldboden zu stecken. Aus genau diesem Grund wird Kanada für mich immer ein besonderer Ort sein. Es ist riesig, mit seinen endlosen Wäldern und mächtigen Bergen, und es gibt die perfekten Singletracks, die durch eine dramatischen Landschaften führen. Die Qualität der Bike Strecken ist es, die das Fahren hier vom Rest der Welt unterscheidet. Die Wege sind speziell für das Biken angelegt. Es ist für jeden etwas dabei und die speziell angefertigten Uphill Strecken können genauso lustig sein wie die unglaublichen Abfahrten.

Während die Sonne unter einer endlosen Horizontlinie von Gipfeln und Graten verschwindet, beginnt der übersättigte Filter zu verblassen. Es ist Zeit zu gehen, bald ist das Licht komplett weg und eine lange Abfahrt liegt noch vor uns. Am Fuße des Berges, versteckt im Wald, steht eine kleine Hütte in der wir übernachten wollen, bevor wir uns weiter auf den Weg zur nächsten unglaublichen Location machen. Ich senke meinen Sattel ab, fange an in den Trail hinein zu rollen und schon werde ich mit einer weiteren unglaublichen kanadischen Abfahrt verwöhnt.

Je mehr ich reise und Trails in den verschiedene Teilen der Welt befahre, klingt das berühmte Sprichwort, "je mehr sich die Dinge ändern, desto mehr bleiben sie gleich", richtig für mich. Das Gefühl, das sich beim Aufstieg auf den Gipfel eines Berges einstellt und die Vorfreude, wenn man auf die Abfahrt blickt, ist nicht anders als bei meinen ersten Abenteuern in den Wäldern von Lichtenfels im Alter von sechs Jahren.

Zurück Highlights Je me souviens Mir wurde klar, dass Québec immer mein Zuhause bleiben wird, auch wenn ich das XC hinter mir gelassen habe – diese zwei Dinge waren für mich vollkommen miteinander verknüpft, bis ich mit meinem großen Bike zurückkam und damit auf Tour ging! 
Vor Highlights Das Neue Instinct Powerplay Das Instinct Powerplay bringt dich an Orte, von denen du bisher nur geträumt hast. Wenn es darum geht, von der Haustür weg eine Riesentour in die Berge zu unternehmen, wird dich unsere neue E-MTB Allzweckwaffe schneller und weiter bringen, als du es dir je vorstellen konntest.
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Der Weg nach Norden

November 14, 2018

VIDEO

Es ist ganz normal, dass man nach einer Tour das Gefühl hat, etwas verpasst zu haben. Sei es ein Trail, den man übersprungen hat, oder eine Gegend, die man zeitlich nicht mehr unterbringen konnte – das, was man verpasst hat, kann so motivierend sein, wie die Dinge, die man erlebt hat. Thomas Vanderham und Remi Gauvin waren beide schon einmal in Norwegen, aber Norwegen ist ein Land, in das es die beiden immer wieder zurückzieht.

Wie dies bei Remi häufig der Fall ist, reiste er die ersten beiden Male für ein Rennen nach Norwegen. Damals, 2013 und 2014, nahm er als Downhill-Racer an der Weltmeisterschaft in Hafjell teil. Thomas‘ Hintergrund in Freeride hat ihn bereits zweimal nach Norwegen gebracht, doch noch niemals in die weltberühmte Nordfjord-Region – und noch nie auf seinem Trail-Bike.

Das Reisen zur Teilnahme an Rennen ist ein vorprogrammierter Prozess: vom Flughafen zum Hotel, vom Hotel zum Event und nach ein paar Tagen wieder mit dem Flieger nach Hause. Diese Tour bot hingegen die Chance, Norwegen von einer anderen Seite zu sehen, und nachdem sie in Ålesund angekommen waren und die erste von vielen Fähren bestiegen hatten, schien die Kleinstadt Stranda der perfekte Ausgangspunkt zu sein.

Die Menschen, denen wir unterwegs begegnen, gehören zu den interessantesten Aspekten einer Reise. Unweit von unseren Zimmern im Hotel Hjelle liegt die Kleinstadt Folven, in der der norwegische Freeskifahrer Fred Syversen zu Hause ist. Fred ist eine lokale Legende, der 2008 einen Weltrekord aufstellte, als er versehentlich von einer 107 Meter hohen Felswand sprang. Heute arbeitet er als Skilehrer auf dem Gletscher, betreibt einen Erlebnissport-Campingplatz und baut die Mountainbike-Trail-Infrastruktur in Hjelledalen aus.

Unser skandinavischer Fotograf, Mattias Fredriksson, scherzt gerne herum, doch immer mit einer gewissen Ernsthaftigkeit.Zu Beginn unserer Tour warnte er uns: „Es ist schwierig, Pläne fürs Abendessen einzuhalten, wenn man auf einem Roadtrip durch Norwegen unterwegs ist.Ich fotografiere viel ... weil das Fotografieren grandios ist.“ Das wurde zu einem immer wiederkehrenden Thema auf unserer Tour, doch besonders der Fjord bei Sandane ließ uns das Abendessen fast völlig vergessen. Die Trails lagen oberhalb der Baumgrenze, sodass wir dem rauen Wind und Regen ausgesetzt waren, aber die Kombination aus schnellen Kurven, natürlichen Gegebenheiten und atemberaubender Kulisse war einfach zu gut, um die Fahrt vorzeitig abzubrechen.

Thomas und Remi haben eine weitere Reise in der Tasche und neue Trails unter den Reifen, doch Norwegen ist und bleibt ein unglaublich interessantes Ziel für die beiden. Neu angelegte Mountainbike-Trails, die auf einer soliden historischen Bergpfad-Kultur aufbauen, bieten unzählige Möglichkeiten für endlose Abenteuer im Nordfjord.

Auf dieser Tour fuhr Remi sein eigens für das Team gebaute Instinct BC Edition, auf dem er bereits das ganze Jahr unterwegs ist, und Thomas fuhr sein speziell angefertigtes Altitude.

Schau dir das Altitude und Instinct genauer an.

Abspann
Präsentiert von Rocky Mountain
Ein Film von: Scott Secco
In den Hauptrollen: Thomas Vanderham und Remi Gauvin
Produktion: Stephen Matthews
Tonproduktion: Keith White Audio
Typografie und Design: Mike Taylor
Fotografie: Mattias Fredriksson
Musik: Pioneer von Ryan Taubert
Wir bedanken uns bei: Asgeir Blindheim, Fjord Norway, Visit Nordfjord, Veronica Vikestrand, 7Blåner, Destination Ålesund, Sunnmøre, und Fred Syversen

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Highlights

Norwegen: Die Menschen hinter dem Abenteuer

November 14, 2018

Hinter jeder Tour steht eine Gruppe von Menschen mit unterschiedlichem Background und interessanten Perspektiven. Einzeln betrachtet kamen sie an Bord, weil sie einzigartige Storys und Fähigkeiten mitbringen. Was sie jedoch untrennbar verbindet, ist die Leidenschaft fürs Mountainbiking.

Ich habe Mattias Fredriksson 2010 in der Schweiz kennengelernt. Er war mit den Dreharbeiten für den neuesten Film von Anthill Films, „Follow Me“, beschäftigt und von Anfang an unglaublich freundlich. Seine positive Art ist ansteckend, und man hat immer viel Spaß mit ihm. Scott Secco und ich haben zum ersten Mal 2014 an seinem Film „Builder“ zusammengearbeitet. Inmitten der Planung, Erstellung und dem Biking sind wir gute Freunde geworden und haben seither mehrere Projekte gemeinsam realisiert.

Durch meine Arbeit für Rocky Mountain hatte ich die Gelegenheit, mit unseren talentierten Athleten zu fahren und sie kennenzulernen. Natürlich war die Tour mit Thomas Vanderham und Remi Gauvin eine aufregende Erfahrung. Auf unserer Reise nach Norwegen konnten wir uns auch mit Veronica Vikestrand treffen, unserer Mountainbikerin vor Ort in Nordfjord. Veronica ist in Norwegen geboren und aufgewachsen und war eine echte Bereicherung auf unserer Tour.

 

Scott Secco

 

 

RM: Wie fühlt es sich an, für einen Videodreh in ein anderes Land zu reisen, wo weder du noch die Mountainbiker die Trails kennen?

Ich arbeite in der Regel in British Columbia, wo entweder die Fahrer oder ich mit den Trails gut vertraut sind. Es ist auf jeden Fall hilfreich zu wissen, wie sich ein Track fahren lässt und wann das Licht an bestimmten Stellen am günstigsten ist. Ich verlasse mich oft auf die Erfahrung der Mountainbiker bei der Entscheidung, welche Trail-Abschnitte ich filme: wenn der Fahrer Spaß hat, kommt das auch im Film rüber.

Für mich ist es jedes Mal eine tolle Herausforderung, einen unbekannten Ort zu besuchen. Man ist gezwungen, unvoreingenommener und kreativer zu sein, weil ich keine bestimmten Aufnahmen geplant habe. Beim Reisen habe ich die Chance, mich in einzigartige Situationen mit Menschen und Kulturen zu versetzen, die sich von meinem Alltag unterscheiden. Generell würde ich sagen, dass ich eher der Kultur wegen als für das Mountainbiking reise.

RM: Wie gehst du bei der Überprüfung und Bearbeitung von Aufnahmen auf Tour vor?

Mir wurde gesagt, dass ich als Filmemacher recht einzigartig bin, weil ich nicht schlafen kann, bis ich die tagsüber gemachten Aufnahmen durchgesehen und so präzise wie möglich geschnitten habe. Dadurch, dass ich die Bearbeitung täglich erledige, ist das Material noch frisch in Erinnerung und ich weiß, welche Aufnahmen zu meinen Favoriten zählen. Außerdem habe ich am Ende eines Drehs einen groben Schnitt, der dem Endprodukt ziemlich nahe ist. Und schließlich können die Mountainbiker so sehen, was wir jeden Tag aufgenommen haben. Ich bin der Meinung, dass dieser Ansatz das Vertrauen in mich stärkt, weil sie das Ergebnis meiner Arbeit sehen können (ich brauche manchmal eine ganze Weile, um eine Aufnahme vorzubereiten). Ich weiß auch die Meinungen der Athleten zu meinen Videos zu schätzen, und Thomas und Remi hatten ein paar tolle Vorschläge für diesen Schnitt. Filmen ist ein Teamsport!

Mattias Fredriksson

RM: Du bist in Schweden aufgewachsen und hast viele Jahre in Skandinavien Ski- und Bike-Videos gedreht. Was findest du an Norwegen besonders außergewöhnlich?

Zu allererst ist es eines der schönsten Länder der Welt. Wo immer man hinsieht, es ist einfach Wahnsinn! Als Fotograf gefällt mir dieses Land, weil eigentlich nichts schief gehen kann! Ich sage immer scherzhaft (obwohl ich es voll ernst meine), dass es schwierig ist, Pläne fürs Abendessen einzuhalten, wenn man auf einem Roadtrip durch Norwegen unterwegs ist. Ich fahre oft rechts ran, um die grandiosen Ausblicke zu fotografieren.

Ich war schon unzählige Male in meinem Leben in Norwegen, sowohl privat als auch beruflich, und von Langeweile kann noch immer nicht die Rede sein.

RM: Du hast bereits eine lange und abwechslungsreiche Karriere als Fotograf hinter dir. Wie bist du zur Bike-Fotografie gekommen?

Ich bin in Südschweden aufgewachsen, vier oder fünf Stunden südlich von Stockholm, und habe in den späten 80er Jahren mit dem Mountainbiking angefangen. Ich kann mich erinnern, als ich noch kein echtes Mountainbike hatte, wie ich den Ständer, die Schutzbleche und den Kettenschutz von meinem Fahrrad abmontiert habe, damit es mehr wie ein richtiges Mountainbike aussah. Meine Eltern waren weniger erfreut, weil ich ständig schmutzig nach Hause kam, aber mir war das egal, ich war total begeistert.

Ungefähr zur gleichen Zeit begann ich, mein eigenes Punkrock-Magazin mit dem Namen „Heavy“ zu veröffentlichen. Ich war damals Schlagzeuger in einer Band, und so habe ich zum ersten Mal meine Leidenschaft für den Journalismus entdeckt. Ich schrieb gern über Dinge, die mir wichtig waren, und mit 16 Jahren begann ich, für die Lokalzeitung zu arbeiten.

Am Anfang meiner Karriere arbeitete ich für eine Handvoll unterschiedlicher Magazine in Schweden, aber ich fand das Schreiben in Schwedisch einengend im Vergleich zur Aufnahme von Bildern, die für jeden zugänglich sind. 1996 fotografierte ich die Olympischen Spiele in Atlanta, USA, und 1999 die Weltmeisterschaft, aber ansonsten hielt ich mich vom Fotografieren von Events fern – haha. Ich konzentrierte mich auf inspirierende Storys und Reisen, weil mir das wichtig war. Das Mountainbiking fotografiere ich, weil ich selber unheimlich gerne mit dem Mountainbike unterwegs bin.

Veronica Vikestrand

 

 

RM: Welches Mountainbike hattest du bei dieser Tour dabei?

Ich lebe heute in einer Kleinstadt außerhalb von Ålesund und habe schon mein ganzes Leben in dieser Gegend zugebracht. Hier wo ich wohne, am Fuß der Berge und inmitten rollender, von Fjorden unterteilter Hügellandschaften, ist es für mich etwas ganz Natürliches, im Wald und auf den Trails unterwegs zu sein. In den späten 90er Jahren habe ich mein erstes Hardtail gekauft und kurz darauf den Film „Kranked“ auf VHS. Mich haben die Geschichten aus BC so inspiriert, dass ich mir noch im selben Jahr mein erstes vollgefedertes Bike gekauft habe.

2004 habe ich es mit Downhill-Racing versucht, aber das lag mir nicht. Ich war zu gestresst, mir gingen die Nerven durch und ich kam einfach nicht klar damit, in ein Fahrformat gezwängt zu werden. Ich denke, das ist der Grund, weshalb ich mich von Anfang an mit „Kranked“ so verbunden fühlte: Ich fand das Freeriding und die Vorstellung, Mountainbikes ganz im Sinne der eigenen Kreativität zu nutzen, belebend.

RM: Als jemand, der in Norwegen geboren und aufgewachsen ist, wie hat sich deiner Meinung nach die Mountainbike-Szene in Norwegen in den letzten Jahren verändert?

Sie wächst wie verrückt an. Im ganzen Land werden neue Biketrails und Bikeparks gebaut, und die Enduro-Rennszene ist explodiert. Wir sehen auch immer mehr „Abenteuer“-Biker, die ihre Inspiration in unserer Backcountry-Ski- und Wander-Kultur finden. Das Mountainbiking hier ist völlig anders als in den Alpen oder in Nordamerika, aber die gemischten Trail-Arten, kombiniert mit der Schönheit Norwegens, sind ausgesprochen einzigartig.

RM: Wie kamst du mit Rocky Mountain in Kontakt?

Ich arbeite seit 2008 in der Bike-Branche, mit unterschiedlichen Marken. Im Moment arbeite ich für 7Blåner, die seit 2016 Rocky Mountain-Vertriebspartner sind. Ich habe Rocky Mountain und die Werte, für die die Marke steht, schon seit meinen Anfängen in den späten 90er Jahren bewundert. Die Chance, jetzt einigen ihrer legendären Athleten meine Heimat zeigen zu dürfen, ist für mich wahnsinnig aufregend.

Remi Gauvin

RM: Welches Mountainbike hattest du bei dieser Tour dabei?

Instinct BC Edition

RM: Wie kamst du zum ersten Mal mit Rocky Mountain in Kontakt?

(Thomas) Vanderham hat mich im Februar 2014 angerufen. Damals arbeitete ich gerade auf einer Ölsandanlage im Norden Albertas. Er erzählte mir, dass Rocky Mountain ein neues Downhill-Bike, das „Maiden“, entwickelte und dass das F&E-Team auf der Suche nach Feedback von Mountainbike-Rennfahrern war. Ich hatte für die kommende Saison noch keinen Sponsor, und außerdem schien das eine coole Gelegenheit zu sein. Nach dieser ersten Saison mit dem Maiden begann ich 2016 mit Enduro-Rennen und habe mich nun als Mitglied des Rocky Mountain Race Face Teams zu einem vollen EWS-Circuit verpflichtet. Ich stehe wirklich in Thomas‘ Schuld dafür, dass er mir die Chance gegeben hat, mit an Bord zu kommen.

RM: Als EWS-Rennfahrer verbringst du viel Zeit damit, für Rennen um die Welt zu reisen. Was war an der Reise nach Norwegen, um Videoaufnahmen und Bilder zu machen, besonders cool im Vergleich zu den festgelegten Rennabläufen?

Die Rennen sind alle an unglaublich schönen Orten, aber man hat in der Regel wenig Zeit, das und alles, was um einen herum geschieht, wirklich wahrzunehmen. Bei einem EWS-Rennen ist man so auf die eigene Leistung fixiert, dass die lokale Kultur und die Schönheit dieser Orte oft zu kurz kommen. Beim Fotografieren und Filmen ist das Tempo viel langsamer und man hat wirklich Zeit, die Umgebung in sich aufzunehmen und etwas darüber zu erfahren.

Thomas Vanderham

 

 

 

RM: Welches Mountainbike hattest du bei dieser Tour dabei?

Altitude

RM: Du reist schon lange um die Welt, um Mountainbikes zu fahren. Macht es dir noch immer Spaß, neue Orte zu sehen und nicht zu wissen, welche Biking-Erfahrung dir bevorsteht?

Absolut! Ein Aspekt, der das Filmen von Mountainbike-Videos so großartig macht, ist die Vielfalt der Umgebungen, in denen wir arbeiten dürfen. Wir können im Dschungel, in der Wüste oder irgendwo dazwischen filmen, und das ist meiner Meinung nach einer der Gründe, weshalb Biking-Videos so gut sind. Das Mountainbiking hat viele meiner eindrucksvollsten Reisen möglich gemacht, und ich bin jedes Mal begeistert, wenn ich die Chance erhalte, an einem neuen Ort zu fahren.

RM: Du warst vor über 10 Jahren in Norwegen mit dem Bike unterwegs. Worum ging es damals?

Ich war schon zweimal zuvor in Norwegen. Ich glaube, das erste Mal war 2003. Ich war neu beim Oakley-Bike-Team mit dabei und wir sind mit Wade Simmons, Kyle Strait und Cedric Gracia ziemlich weit in den Norden, nach Narvik, gereist. Das war auch das erste Mal, dass ich mit Mattias Fredriksson zusammengearbeitet und die fantastische Energie erlebt habe, die er zu einer Aufnahme mitbringt. Das zweite Mal war 2009 für ein Event, das „Anti Days of Thunder“ hieß und seiner Zeit definitiv voraus war. Die hatten ein paar riesige Schanzen gebaut, die wir testen durften, und es gab auch ein Downhill-Staffelrennen für die Teams (das, wenn ich mich nicht irre, Team Kanada gewonnen hat!). Einige der Veranstalter halfen später dabei, die FEST-Series auf die Beine zu stellen.

Die komplette Story mit Fotoserie und Video findet ihr unter „Nordvegr: Der Weg nach Norden“

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News

Das neue Instinct und Instinct BC Edition

August 23, 2017

Fahrstabil und aggressiv, das Instinct ist unser vielseitigstes Trail Bike.

Mit den 29“ Laufrädern und den vielseitigen RIDE-9 ™ Einstellungsmöglichkeiten ist das brandneue Instinct sowohl in Carbon, als auch in Aluminium erhältlich. Der vollkommen neugestaltete Rahmen gibt hinten 140mm Federweg frei, sorgt für erhöhte Steifigkeit und optimiert die Dämpferkinematik. Trotz des erhöhten Federweges weist das Instinct ein deutlich effizienteres Pedalieren und ein verbessertes Ansprechverhalten und natürlich die Merkmale der nächsten Generation auf.

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Wir haben die neue Instinct BC Edition in ein aggressives Trail-Monster verwandelt – typisch für ein Bike aus British Columbia.

Der optimierte Umlenkhebel und der Dämpfer mit längerem Hub, sorgen für den hinteren 155mm Federweg und für eine ultraaggressive Geometrie. Die Instinct BC Edition hat einen breiteren Lenker, breitere Reifen, steifere Laufräder und eine Federung, die eine Menge wegstecken kann. Es brettert über die Trails, liegt in den Kurven wie auf Schienen und pflügt über alles, was unter die Räder kommt, ohne dabei die Kletter-Effizienz außer Acht zu lassen. Das macht die Instinct BC Edition zum Publikumsliebling.

Begrenzte Stückzahlen und Größen sind ab dem 24. August verfügbar. Allgemeine Verfügbarkeit ab Mitte/Ende Oktober. Bitte wendet Euch zur Vorbestellung an Euren Rocky Mountain Händler. Regionale Verfügbarkeit kann variieren.

„Es ist unglaublich, wie viel Spaß ich mit dem neuen Instinct hatte. Ich war begeistert davon, wie mühelos sich das Bike bei hoher Geschwindigkeit beherrschen lässt, während es durch Verbesserungen der Geometrie und Steifigkeit wendig und stabil bleibt. Das Instinct kam mit jedem Terrain klar, dass ich ihm zugemutet hatte, und eröffnete ganz neue Möglichkeiten auf Trails, auf denen ich seit über zehn Jahren unterwegs bin." - Thomas Vanderham

INSTINCT
Einsatzgebiet
: Trail
Laufradgrösse: 29" (27.5+ ready)
Vorderradfederung: 140mm
Hinterradfederung: 140mm

INSTINCT BC EDITION
Einsatzgebiet
: Aggressive Trail
Laufradgrösse: 29" (27.5+ ready)
Vorderradfederung: 160mm
Hinterradfederung: 155mm

Verbessertes Ansprechverhalten

Wir haben die allgemeine Progression und die Unterstützung des Negativfederweges („Sag“) erhöht und zugleich die Stoßempfindlichkeit verbessert. Höhere „Anti-Squat“-Werte verbessern die Treteffizienz erheblich.

Zukunftstechnologien

Umfassende evolutionäre plattformübergreifende Updates enthalten Features wie geschraubte Achsen, einseitige Kugellagerzapfen, integrierte „Spirit Guide“-Kettenführung, Boost-Naben und Kompatibilität für Dämpfer mit metrischen Einbaulängen.

Überarbeitetes RIDE-9™ System

Unser RIDE-9™ System bietet ein großes Spektrum an Rahmengeometrie- und Federungseinstellmöglichkeiten; es ist vom Rahmen in die Federungsverbindung umgezogen, um ein leichteres und schmaleres Design zu ermöglichen.

Progressive Rahmengeometrie

Um Kontrolle und Abfahrtsfähigkeiten hinzuzufügen, haben wir die Länge erhöht, den Steuerwinkel verringert und das Tretlager abgesenkt. Wir haben die kurzen Kettenstreben bewahrt, um das Bike agil zu halten und einen moderat steilen Sitzwinkel eingesetzt, um eine bessere Anstiegsleistung zu gewährleisten.

 

 Technische details

  • Höhere „Anit-Squat“-Werte für bessere Treteffizienz
  • 29” Wide Trail und 27,5+ kompatibel
  • Die maximale Reifenfreiheit liegt bei 29 x 2,6 und 27,5 x 2,8 (3,0 mit Niedrigprofilnoppen).
  • Lager in allen Gelenken, untere Stoßdämpferbrücke eingeschlossen (auch kompatibel mit Sekundärmarkt-Dämpfern)
  • Blinddrehpunkte maximieren die Bodenfreiheit
  • Leichtere, gepunzte Hinterachse
  • Alle Instinct Modelle verfügen über den FSA extend-O-matic Steuersatz. Zusätzlich wird eine zweite (größere) untere Lagerschale mitgeliefert, welche dem Fahrer ermöglicht auch auf 27,5+ Laufräder umzusteigen und das ohne eine Veränderung des Fahrverhaltens und den Austausch der Federgabel.
  • Verbesserte Kabelführung: Große Steuerrohröffnungen, durchgängige Schaltzughülle, große Unterrohr-Zugangsöffnung, innenliegende Schalt- und Bremszüge im vorderen Rahmendreieck
  • Zukunftssichere Kompatibilität mit Di2, Fox Live und Vario-Sattelstützen gleichzeitig
  • Sattelstützenlänge wurde angepasst um längere Vario-Stützen aufnehmen zu können.
  • Kettenstreben- und Unterrohrschutz.
  • Integrierte “Spirit Guide” Kettenführung, mit 2-Bolzen ISCG05
  • Die BC Edition hat einen speziellen Link mit 155 mm Federweg und fester Geometrie.
  • Erhöhte Hauptlagerstützbreite verlängert die Lagerlebensdauer und erhöht die Rahmenstabilität
  • Geringere Schritthöhe
  • Deutlich steifer, dank einteiliger Sattelstrebe, neue Hülle und aktualisierte Carbonschichtung (47.7% höhere seitliche Steife)
  • Kompatibel mit modernen Teilen (Boost Naben, metrische Dämpferlängen, 180mm Bremsen nachrüstbar, etc.)
  • Alle Rahmengrößen bieten Platz für eine Trinkflasche im vorderen Rahmendreieck, auch mit Dämpfern mit Ausgleichsbehälter
  • Rahmengrößen: S bis XL
  • Gewicht:
    • Rahmen & Dämpfer: 5,09 lb (2310 g), bei Rahmengröße M
    • Rahmen & Dämpfer: 5,62 lb (2550 g), bei Rahmengröße M, Instinct BC Ed.
    • Schutz, Kettenführung & Achse: 0,57 lb (260 g)
    • Instinct Carbon 70 komplett: 27,4 lb (12,4 kg), bei Rahmengröße M
    • Instinct Carbon 90 BC Edition komplett: 29,5 lb (13,4 kg), bei Rahmengröße M

 

Hinweis: 

Um unsere Produktpalette klarer zu beschreiben, haben wir die Namensgebung unserer Bikes geändert. Was einst Instinct 970 MSL war, heißt jetzt Instinct Carbon 70 und was Instinct 950 war, ist jetzt Instinct Alloy 50. Der Instinct Rahmen besteht weiterhin aus hochwertigem Smoothwall™ Carbon und FORM™ Aluminium und höhere Spezifikationsnummern bedeuten weiterhin bessere Teile.

 
Fahrers: Geoff Gulevich & Thomas Vanderham
Fotos: Margus Riga
Ort: Whistler, BC

Fahrers: Geoff Gulevich & Thomas Vanderham
Fotos: Margus Riga
Ort: Whistler, BC
 
 
Fahrers: Geoff Gulevich & Thomas Vanderham
Fotos: Margus Riga
Ort: Whistler, BC
 
 
Fahrers: Geoff Gulevich & Thomas Vanderham
Fotos: Anthony Smith
Ort: Mt Barbour, BC
 

Begrenzte Stückzahlen und Größen sind ab dem 24. August verfügbar. Allgemeine Verfügbarkeit ab Mitte/Ende Oktober. Bitte wendet Euch zur Vorbestellung an Euren Rocky Mountain Händler. Regionale Verfügbarkeit kann variieren.

Das neue Instinct und Instinct BC Edition

 

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In the Valley of the Sun

October 24, 2017

 

Stretching through high mountain meadows and down deep winding valleys, the trails of Sun Valley, Idaho are absolutely world class. The trails themselves hold a special feeling, built from the legacy of pioneers and visionaries exploring the region. Rocky Mountain Bicycles’ athletes, Thomas Vanderham and Sam Schultz, set out with their sights set on singletrack, tapping into their instinct for adventure.

In the Valley of the Sun with Thomas Vanderham amp Sam Schultz. Photo Margus Riga

In the Valley of the Sun with Thomas Vanderham amp Sam Schultz. Photo Margus Riga

"Spending a week exploring Sun Valley with Sam Schultz on the new Rocky Mountain Instinct was somewhat of a blur. Not just because chasing an Olympian up mountains at altitude is tough business, but because I quickly realized that there's a lot more to Sun Valley than the picture perfect single track it’s famous for.” - Thomas Vanderham

In the Valley of the Sun with Thomas Vanderham amp Sam Schultz. Photo Margus Riga

In the Valley of the Sun with Thomas Vanderham amp Sam Schultz. Photo Margus Riga

In the Valley of the Sun with Thomas Vanderham amp Sam Schultz. Photo Margus Riga

Mining, farming, and tourism have swept through Blaine County to meet the changing demands of passing decades. Adaptation and perseverance has kept Sun Valley alive, and forward thinking has led to developments such as the world’s first chairlift in 1936. Connecting with the area in a more traditional sense, American legends like Ernest Hemmingway lived out his life here, hunting and exploring the Wood River Valley, with an inspired take on the natural surroundings.

In the Valley of the Sun with Thomas Vanderham amp Sam Schultz. Photo Margus Riga

"Even after we rode some of the local classics, shredded new purpose-built singletrack, and climbed into the alpine to stay in a local piece of mountain history, it felt like we had just scratched the surface. I can't believe how much fun I've had riding the new Instinct. I was blown away by how effortlessly the bike carries speed, while improvements to the geometry and stiffness keep it nimble and stable. Next time I'll have to come for month, and I probably still won't run out of trails to ride." – Thomas Vanderham

In the Valley of the Sun with Thomas Vanderham amp Sam Schultz. Photo Margus Riga

The Pioneer Cabin was built by the Sun Valley Company in 1937 to help increase accessibility for skiers in the Pioneer Mountains. Ascending more than 23 relentless switchbacks through both wide-open grasslands and thick forest, the statement painted on the roof of the cabin, “the higher you get the higher you get,” is awfully matter of fact. The cabin builder, Averell Harriman, decided that the remote area around Sun Valley would be the perfect location for staging adventures, allowing people to spend more time exploring the backcountry. 

 

In the Valley of the Sun with Thomas Vanderham amp Sam Schultz. Photo Margus Riga

In the Valley of the Sun with Thomas Vanderham amp Sam Schultz. Photo Margus Riga

"Living in Missoula, MT, I have no shortage of pristine, buffed out singletrack right out my back door. The big difference in Sun Valley is the immense quantity of trail and the ability to ride right from town and get deep into the rugged mountains surrounding the valley. It had been awhile since my last visit, which was in 2012 and I managed to take the win at the XC National Championships.” – Sam Schultz

In the Valley of the Sun with Thomas Vanderham amp Sam Schultz. Photo Margus Riga

In the Valley of the Sun with Thomas Vanderham amp Sam Schultz. Photo Margus Riga

In the Valley of the Sun with Thomas Vanderham amp Sam Schultz. Photo Margus Riga

The world has become a smaller place, yet the opportunity for creative rides and unlikely trail connections are still very real in Sun Valley. In a combination of paper maps and downloadable apps, navigating legacy routes is a harmonious blend of historical and modern adventure.

In the Valley of the Sun with Thomas Vanderham amp Sam Schultz. Photo Margus Riga

In the Valley of the Sun with Thomas Vanderham amp Sam Schultz. Photo Margus Riga

"I’ve admired Thomas’ riding in videos for years, watching in awe while grinding on an indoor trainer all winter as a 16-year old racing fanatic. I was truly blown away to see his precision on the trail in real life. Every turn, technical feature, and jump was nailed with absolute perfection." - Sam Schultz 

In the Valley of the Sun with Thomas Vanderham amp Sam Schultz. Photo Margus Riga

" knew the trails were sweet and I was pumped to head there for more exploration on a bike designed for exactly the type of riding that has inspired me the most lately. The Instinct and I immediately felt like a match made in heaven. It was the perfect blend of Altitude and Element; fast feeling 29" wheels, plenty of travel to ride aggressively, rocket-like efficiency, all in a nimble package that is quite simply put, incredibly fun,” - Sam Schultz

In the Valley of the Sun with Thomas Vanderham amp Sam Schultz. Photo Margus Riga

"It is good to have an end to journey towards; but it is the journey that matters in the end.” - Ernest Hemingway. Ernest Hemingway was an American Novelist and Nobel Prize winner who moved to (and was buried in) Ketchum, Idaho.

Presented by Rocky Mountain Bicycles
Featuring the all-new Instinct

FILM
A Film by Liam Mullany
Cinematography by Liam Mullany & Andre Nutini
Featuring Thomas Vanderham & Sam Schultz
Edited by Liam Mullany & David Peacock 
Colour by Sam Gilling
Post Production Sound by Keith White Audio
Typography by Mike Taylor
Photography by Margus Riga

MUSIC
Denmark/ Van Gogh & Gone
Written and Performed by Psychadelic Porn Crumpets
All rights reserved. Used with permission.

Thanks to Gabe Schroeder, Sun Valley Resort

Zurück Highlights Shift in Perspective From the first time that you rolled past the end of the driveway, to the most recent ride on your favourite singletrack trail. The evolution of how you ride will change, but your love for the ride never should. Wade Simmons and Jesse Melamed are generational masters of our sport and are driven to push their own limits using new technologies to help ride trails in a new light. 
Vor News Das neue Pipeline Das brandneue Pipeline verspricht dank der Kombination aus Plus-Reifen und einem aggressiven Trail-Chassis auf technisch anspruchsvollem Gelände Fahrspaß pur.
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Instinct in the Monashees

November 06, 2013

The plan was to head to the Monashee Mountains near Revelstoke, British Columbia with Wade Simmons and Kevin Calhoun to shoot an autumn alpine video for our new Instinct MSL. We wanted to showcase the bike’s versatility under two very different riders — Kevin is an XC racer on our Factory Team, while Wade’s contributions to freeride mountain biking need no introduction.

Of course sometimes Mother Nature doesn’t play nice, and an early cold snap provided on-and-off snowfall throughout our adventure.

Despite the challenging weather, we knew we had an opportunity to capture a unique aspect of the changing seasons. From Kevin’s dawn patrol ascent to Wade charging snowy trail features, the rapidly changing conditions ended up being the perfect way to showcase the Instinct’s versatility.

We’d like to thank the crew at the Sol Mountain Lodge for all their help with this project. Their lodge was a great base-camp and their trails were a blast even in the snow. We’ll be back again in warmer weather.

Thanks for watching, Love the Ride!

More info on the new Instinct MSL here.

Zurück Features Instinct in the Monashees Wade Simmons & Kevin Calhoun on an adventure in the alpine with our new Instinct MSL.
Vor Features Wade Simmons at the Inaugural Red Bull Rampage In 2001 it was the Red Bull Rampage that gave the Freeride movement a platform to showcase itself on a world stage. Here are Wade Simmons' runs, from "Retrospective: Red Bull Rampage" by Freeride Entertainment. See if you can spot a young Thomas Vanderham in there too!