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Vorstellung des Overtimepacks

June 25, 2020

WENN ETWAS GUT IST, KANN MEHR DAVON NUR BESSER SEIN.

Dank des Overtimepacks kannst du mit deinem Powerplay weiter fahren als je zuvor, sodass du mehr Zeit auf den Trails verbringst, bevor der Akku geladen werden muss.

Der Overtimepack ist ein Range-Extender für unsere Powerplay Produktpalette, der eine zusätzliche Akkukapazität von 330 Wh bietet. In Kombination mit unserem großen 672 Wh-Powerplay Akku kannst du über 1000 Wh verbrauchen, bevor eine Pause eingelegt werden muss. Es geht um mehr Zeit auf dem Sattel, mehr Zeit auf den Trails und mehr Spaß.

Auf deiner iWoc-Fernbedienung erscheint die Anzeige „vollständig geladen” bis der 672 Wh-Hauptakku deines Bikes zum Einsatz kommt. Wenn du den Overtimepack Akku verbraucht hast, erlischt die LED-Anzeige „RIDE MORE, FASTER, FURTHER“. Sobald du deinen Powerplay Akku anzapfst, zeigt die iWoc-Fernbedienung die verbleibende Akkukapazität an.

  • Keine Stopps mehr für den Akkutausch unterwegs - Bereits angeschlossen, fahr einfach weiter.

  • Starre Befestigung ohne Klappergeräusche - Externe Akkubefestigungen sind berüchtigt dafür, wackelig zu sein. Wir bieten eine starre Befestigung, die für aggressives Mountainbiking konzipiert ist.

  • Diebstahlsicheres Design - Da Werkzeuge für die Montage erforderlich sind, wird der Diebstahl von teurem Zubehör erschwert.

  • Mehr Energie auf komfortablere Weise transportieren - Du musst keinen schweren Ersatzakku im Rucksack mitschleppen. Das ist nicht nur unsicher, es kann dich auch aus dem Gleichgewicht bringen.

  • Ein E-MTB mit besserem Handling - Der Overtimepack ist weit unten am Bike in der Nähe des Antriebssystems angebracht.

  • Ladeoptionen - Du kannst das Standard Powerplay 5A-Ladegerät für den (montierten) Overtimepack verwenden. Mit zwei separaten Ladegeräten kannst du beide Akkus sogar noch schneller zeitgleich aufladen. Der Overtimepack kann als Ersatzladegerät dienen, der den Hauptakku ohne Ladegerät auflädt. Um einen 672 Wh-Powerplay Akku vollständig aufzuladen, sind 2,5 Overtimepack-Ladungen erforderlich.

VERWENDUNG

Du kannst das Standard Powerplay 5A-Ladegerät für den (montierten) Overtimepack verwenden. Mit zwei separaten Ladegeräten kannst du beide Akkus sogar noch schneller zeitgleich aufladen. Der Overtimepack kann als Ersatzladegerät dienen, der den Hauptakku ohne Ladegerät auflädt. Um einen 672 Wh-Powerplay Akku vollständig aufzuladen, sind 2,5 Overtimepack-Ladungen erforderlich.

Wenn der 672 Wh-Akku in deinem Powerplay leer ist, lädt der Overtimepack deinen Akku in nur etwas mehr als 2 Stunden auf fast 50 % auf.

Besuchen Sie unsere Overtimepack- oder Powerplay-Seite für weitere Informationen.

Gefilmt von Liam Mullany
Fahrer Vaea Verbeeck
Fotos von Margus Riga

Zurück Highlights An Argentina Adventure 5 part video series. This trip wasn't about finding big hucks, shredding scree slopes, heli-shuttles, or filming for a feature movie. It was about finding a true mountain bike adventure and sharing it with close friends.
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Leidenschaft auf zwei rädern.

April 15, 2020






Von klein auf voll dabei! Jeder verdient ein Rocky Mountain, selbst dann, wenn man noch nicht in die Pedale treten kann. Angefangen mit einem leicht manövrierbaren Laufrad bietet die Edge-Produktlinie eine Laufradgröße für jeden jungen Rider.
 
Modelle ansehene

 

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Vor Highlights Das 2020 Rocky Mountain Race Face Enduro Team Wir freuen uns, dieses Jahr mit unserem bestehenden kanadischen Partner, Race Face Performance Products, wieder an der Enduro World Series teilzunehmen.
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Das 2020 Rocky Mountain Race Face Enduro Team

March 06, 2020

Wir freuen uns, dieses Jahr mit unserem bestehenden kanadischen Partner, Race Face Performance Products, wieder an der Enduro World Series teilzunehmen. In den vergangenen zwei Jahren hat das Rocky Mountain Race Face Enduro Team bei Enduro-Rennen einen bleibenden Eindruck hinterlassen, und wir freuen uns darauf, daran anzuknüpfen.

In den vergangenen Saisons konnten wir sehen, wie Jesse Melamed, Andréane Lanthier Nadeau und Rémi Gauvin als Team zusammengewachsen sind und den Enduro-Rennen ihre eigene Note verpasst haben. Wir sind stolz darauf, dieses Jahr alle drei an Bord zu haben und die Welt mit der zweiten Staffel von „The Jank Files“ wieder an den Rennen teilhaben zu lassen.

 

Peter Ostroski fährt praktisch seit 18 Jahren für Rocky Mountain! Er war bis jetzt in jedem Endurorennteam, das wir je hatten, und inzwischen stehen EWS-Rennen, die Trans Madeira und das BC Bike Race auf seinem vielfältigen Rennplan. Die Ankündigung, dass das Rennen beim EWS #6 in Burke, Vermont auf seinen Heimstrecken stattfindet, macht die Saison 2020 für Peter besonders spannend.

Zurück Highlights Leidenschaft auf zwei rädern. Das fahren während einer pandemie lieben lernen
Vor Highlights Guiding in den Dolomiten Ich bin mehrere Jahre mit meinem Mountainbike durch abgelegene, wenig bekannte Gegenden auf der ganzen Welt gefahren. In der Regel bin ich kaum zu Hause, da überkommt mich die nächste Welle der Wanderlust, und ich fühle wieder den Drang zum Aufbruch. 
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Guiding in den Dolomiten

February 25, 2020
Wir hoffen, dass euch diese Story inspiriert und euch in Erinnerungen an eure Radabenteuer schwelgen lässt. Als Fahrer wissen wir, dass es uns in unsicheren Zeiten wie diesen guttut, Zeit auf den Trails zu verbringen, aber wir bitten euch, das Risiko für euch und andere so gering wie möglich zu halten. Bitte befolgt alle Richtlinien der örtlichen Gesundheitsbehörden, wenn ihr nach draußen geht.

 

Story von Julia Hofmann
Fotos von Mattias Fredriksson

Als ich jung war und den Garten und die Wälder um mein Haus herum erkundete, bestand meine größte Freude immer darin, meine Entdeckungen mit anderen zu teilen - ein neues Versteck oder ein aufregender Schatz im Wald. Jetzt bin ich älter, aber es ist noch immer eine meiner Lieblingsbeschäftigungen, wobei meine Welt weiter und meine Entdeckungen viel größer geworden sind.  

Ich bin mehrere Jahre mit meinem Mountainbike durch abgelegene, wenig bekannte Gegenden auf der ganzen Welt gefahren. In der Regel bin ich kaum zu Hause, da überkommt mich die nächste Welle der Wanderlust, und ich fühle wieder den Drang zum Aufbruch. 

Ich bin fasziniert von den Menschen, die ich getroffen habe, von den verschiedenen Kulturen und Landschaften, die ich erlebt habe, und von den wunderbaren Singletracks, die ich gefahren bin. Jedes Land hatte einzigartige Trails. In Chile sind sie tief und staubig, in Kanada sind es steile und technische Wege durch den Wald, und in Norwegen verlaufen die Trails zwischen den Fjorden und über Steinplatten und Baumwurzeln. Kosovo, Albanien, Frankreich, Spanien  alle hatten ihren eigenen Charakter. Indem ich Details über meine Reisen teile, kann ich andere inspirieren, auch die Welt mit ihren Bikes zu erkunden  und es macht ebenso viel Freude, wie damals, als ich meine Verstecke im Garten verraten habe.  

Es war diese Passion für das Reisen und die Teilhabe, die zu meiner Karriere als Guide geführt haben. Ich wollte dazu beitragen, dass andere Mountainbiker das genießen können, was ich erlebt habe: Natur, die Trails und die lokale Kultur an diesen besonderen Orten. Als ich gefragt wurde, ob ich ein bisschen Fahrtechniktraining und Guiding in den Dolomiten machen wollte, konnte ich daher nicht nein sagen. 

Die Dolomiten gehören zu den einzigartigsten und beeindruckendsten Felsformationen der Welt. Und obwohl sie nur dreieinhalb Fahrtstunden von meinem Wohnort entfernt sind, war ich bisher nie in dieser Gegend. Ich kannte die Dolomiten nur von Wintersport und Straßenradrennen  jeder Rennradfahrer träumt davon, die berühmte Sellaronda eines Tages zu fahren  hatte jedoch keine Ahnung, dass sich dort auch ein erstklassiges Paradies für Mountainbiker versteckt.

Als ich schließlich dort in den Bergen stand, war ich von der imposanten Landschaft überwältigt. Egal wohin ich schaute  nach Norden, Süden, Osten oder Westen  jeder einzelne Blick war einer Postkarte würdig. Der Anblick dieser riesigen, aus zartgrünen, wogenden Wiesen aufragenden schieren Felswände ist so eindrucksvoll, dass er dir buchstäblich den Atem raubt. Die Infrastruktur ist auch für Mountainbiker perfekt. Auf allen Gondeln kann man Bikes mitnehmen, und für den Zugang zu den Bikestrecken gibt es viele Lifte. Ich wusste sofort, dass dies eine der großen Entdeckungen werden würde und freute mich schon darauf, dies mit anderen zu teilen. 

In den ersten Jahren fand ich die Anordnung der Berge verwirrend. Es gibt so viele Verbindungstäler in den Dolomiten, dass ich mich plötzlich im falschen Tal befand. Oft führte es dazu, dass es spät wurde, und ich keine Ahnung hatte, wie ich wieder an meinen Zielort gelangen sollte. (Ein E-Bike zu haben, war in diesen Situationen hilfreich.) Ich war dankbar, dass mein Freund Arno Feichter ein Radgeschäft in Sexten hat und ebenfalls ein Guide ist. Er machte mich mit der Gegend vertraut und zeigte mir auch alle seine kleinen Geheimnisse, die nur ein Ortskundiger finden kann. 

Die natürlichen Trails hier sind oben steil und technisch, führen oft über schroffe, felsige Plattenformationen die keine Fehler verzeihen. Weiter unten im Tal und unterhalb der Baumgrenze wird der Boden weicher, und die Trails werden fließender und spielerischer - hier mit einer rutschigen Baumwurzel und dort mit einer Steilkurve. Unten angekommen ist es entweder Zeit für eine Pizza oder einen weiteren Lift zurück auf den Berg.

Über die letzten Jahre wurden in den Dolomiten immer mehr Flow-Trails angelegt, wodurch sogar die unerfahrensten Mountainbiker die Hochgebirgslandschaft genießen können und das perfekte Umfeld für meine Fahrtechnikkurse für Anfänger entstand. Durch die Kombination aus geführtem Erlebnis mit etwas Fahrtechniktraining  korrekte Position für das Bremsen, schnelle Fahren und Springen  gewinnen die Biker Vertrauen und können die Trails und die beeindruckende Umgebung dadurch besser genießen.

Immer, wenn ich in der Gegend bin, zeigt mir Arno wieder einen anderen, noch tolleren Trail im Gebiet der Drei Zinnen. Letzten Herbst verbrachten wir fünf Tage zusammen - wir gingen auf Erkundungen mit dem E-Bike, trugen unsere normalen Mountainbikes technische Via-Ferrata-Abschnitte hinauf, und drehten einige Runden auf dem Helm, dem lokalen Berg in der Nähe des Dorfes Sexten. Und selbst damit habe ich kaum ein Viertel der Trails abgefahren, es gibt also wirklich viel zu erleben  und zu teilen. 

Julia Hofmann ist seit vielen Jahren Teil der Rocky Mountain-Familie. Während sie sonst alle möglichen Rocky Mountain-Modelle fährt, verweist dieser Artikel unter anderem auf ihr Altitude Powerplay, Altitude und Slayer.

 

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Vor Highlights Elektrische Abenteuer Ich habe mich in den letzten zwei Jahren meines Lebens darauf konzentriert, das Potenzial elektrischer Abenteuer unter Beweis zu stellen. Ich habe die Nutzung fossiler Kraftstoffe aufgegeben, um zu meinen Abenteuern zu gelangen, und intensiv daran gearbeitet, was die Idee nachhaltiger Abenteuer bedeutet. 
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Elektrische Abenteuer

January 17, 2020

Story von Greg Hill
Fotos von Bruno Long

Das Thema der elektrischen Mountainbikes hat in diesen Tagen die Tendenz zu polarisierenden Gesprächen, und die Menschen können unabhängig davon, wie sie dazu stehen, defensiv und provozierend sein. Ich finde, der allgemeine Einsatz von E-Bikes als Transportmittel ist unbestreitbar, und die Gespräche wären konstruktiver, wenn ihr Fokus darauf gerichtet würde, wie und warum sie unsere Lebensqualität verbessern können, und wenn sie einen Schritt von einer voreingenommenen Haltung völliger Ablehnung zurücktreten würden.

Ich habe mich in den letzten zwei Jahren meines Lebens darauf konzentriert, das Potenzial elektrischer Abenteuer unter Beweis zu stellen. Ich habe die Nutzung fossiler Kraftstoffe aufgegeben, um zu meinen Abenteuern zu gelangen, und intensiv daran gearbeitet, was die Idee nachhaltiger Abenteuer bedeutet. In British Columbia kommt unser Strom zu 98 % aus erneuerbarer Wasserkraft. Wenn es einen Ort gibt, an dem ein Elektrofahrzeug Sinn macht, dann ist es hier. Eine große Herausforderung, die ich mir beim Umstieg auf eine nachhaltigere Art und Weise meiner Abenteuer stellte, war der Versuch, 100 Berggipfel mit meinen Ski, Kletterschuhen, Laufschuhen oder meinem Mountainbike zu erreichen - und für die Anfahrt jeweils ein Elektroauto zu nutzen. Mit dem Erreichen dieses Ziels bewies ich, dass Elektroautos als Abenteuerfahrzeuge einsetzbar sind, musste mich allerdings fragen, welche anderen Beförderungsarten den Prozess unterstützen könnten. Auf welche Weise könnte ich weiter ins Hinterland gelangen, wo mein Kleinwagen nicht hinkam? Oder wie steht es mit anderen Leuten, die sich für die Idee nachhaltiger Abenteuer interessieren, aber sich kein Auto für 30.000 Euro leisten können?

Logischerweise führte mich meine Erkundung der elektrischen Möglichkeiten in den Bereich der E-Bikes. Ich heizte auf unserem Trailnetz mit einem normalerweise für Shuttlefahrten genutzten Instinct Powerplay herum, und es war ein Schlüsselerlebnis. Mit einem Freund fuhr ich direkt in der Stadt los. Wir gelangten mühelos auf den Gipfel, lachten und unterhielten uns dabei bergauf und hatten auf der Abfahrt den absoluten Kick. Das Instinct Powerplay erwies sich für mich als brauchbare Option für das lokale Trailnetz, aber wie macht es sich als Abenteuermobil?

Vergangenes Frühjahr habe ich ein Growler Powerplay aufgebaut, damit ich Orte leichter und ohne mein Elektroauto erreichen kann. Mein Setup war für fast alle Arten von Abenteuern geeignet, die ich mir vorstellen konnte, einschließlich Packtaschen und Körben vorne und hinten für meine Kletter- und Laufausrüstung und vor allem meine Skiausrüstung. Es ist ein bisschen komisch, dass so ein verrücktes Mountainbike zu einem Lastesel wird, aber ich habe ihm ein paar tolle Abenteuer versprochen.

Ich hatte keine Ahnung, wie nützlich dieses E-Bike sein wird. Da ich zuallererst ein Skifahrer bin, war mein erstes Ziel, mit meinem E-Bike von der Stadt zum Kultberg von Revelstoke, Mount Begbie, zu radeln, ihn zu besteigen und mit den Skiern herunterzufahren. Auf dem Mount Begbie war ich schon sehr oft mit den Skiern unterwegs. Aber die 15 km zum Trailhead fahren, den Berg erklimmen und runterschredden und dann eine E-infache Fahrt nach Hause, das war leicht und lohnend.

Dieser Trip auf den Mount Begbie war erst der Beginn meiner Zeit auf dem Growler Powerplay, und was wirklich irre war, war etwas, das ich gar nicht erwartet hatte: die Tatsache, dass es für andere in meiner Familie die Tür zu Abenteuern öffnete. Meine 13-jährige Tochter setzte sich auf das Rad und fuhr 20 km, einfach weil sie einen tollen Tagtraum hatte und ihn fortsetzen wollte. Sie interessiert sich nicht für Cardio, und es war immer schwierig für mich, sie zu motivieren, mit mir loszuziehen. An einem anderen Tag war sie entschlossen, mich auf einer Tour auf der Straße zu begleiten, wo sie mich bei den Anstiegen mit Ansporn und Enthusiasmus coachte.

Mein 70 Jahre alter Vater, der kein sehr aktiver Mensch ist, schwang sich aufs Growler Powerplay und begleitete mich auf der Straße hinauf zum Revelstoke Dam. Während ich das Tal hinauf schnaufte, begann ich zu begreifen, wie besonders es war, mit meinem Vater unterwegs zu sein und Sport treiben zu können. Gelegenheiten wie diese ergaben sich davor nie, und es war das E-MTB, womit es möglich wurde.

Letzten Juli lieh ich mir mit einem Freund zwei Instinct Powerplay aus, und wir fuhren zum Joss Mountain, was eine Hammer-Tour werden sollte. Elektrisch war ich schon auf 98 Bergen und wollte mit dem E-Bike auf den Gipfel gelangen. Der Joss Mountain Trail hat einen Anstieg von 1100 Metern und ist hin und zurück ca. 17 km lang, mit mehreren Stellen, wo das Bike getragen werden muss. Dieser Trail wurde als Zugang zu einem Aussichtspunkt auf dem Gipfel zur Überwachung von Waldbränden gebaut und war nicht zum Biken gedacht. In den Abschnitten, die zum Radeln zu steil waren (selbst mit Unterstützung durch das Antriebssystem), brachte uns der „Schiebemodus“ weiter und höher zum Gipfel Nr. 99.

 

 

 

 

 

Den ganzen Sommer nutze ich das Growler Powerplay, um in der Stadt herumzuheizen, um einkaufen und felsklettern zu gehen und um die Zeit für die Anfahrt zu Trailheads zu verkürzen. Natürlich hätte ich mit einem normalen Mountainbike hinfahren können, aber so hatte ich mehr Energie für die eigentlichen Aktivitäten. Und wenn ich ehrlich bin, dann bin ich manchmal sogar für die 2 km in die Stadt zu faul und will nicht in die Pedale meines Mountainbikes treten. Das E-Bike half mir über diese Faulheit hinweg, und plötzlich scheint es mit dem Rad einfacher und weniger umständlich als mit dem Auto.

Jetzt im Winter nutze ich das Bike wieder weniger, weil die Straßen hier komplett schneebedeckt sind. Wenn die Straßen wieder frei sind, freue ich mich aber schon darauf, ins örtliche Skigebiet von Revelstoke Mountain Resort hochzufahren, wo die elektrischen Lifts mit meinen Überzeugungen übereinstimmen. Wenn die Straßen im Frühling wieder offen sind, werde ich auf den Waldwegen wieder in die Pedale treten, um zu den tiefer im Hinterland liegenden Skirouten zu gelangen.

Ich wusste, dass ein E-Bike für meine umweltbewussten Aktivitäten Sinn machen würde, erkannte aber nicht wirklich, wie viele Türen sich für mich und meine Familie öffnen würden. Das Potenzial dieser Bikes ist so grenzenlos wie meine Träume.

 
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Vor Highlights Gefrorene Bikes und lange Abfahrten: Thomas Vanderham stellt sich der Herausforderung der Trans-Cascadia In seiner Karriere von über zwei Jahrzehnten hat Thomas Vanderham praktisch jeden Fahrstil kennengelernt –am besten bekannt ist er sicher für sein Freeriding – allerdings ist einige Zeit vergangen, seit er bei irgendetwas mit einem Zeitmesser teilgenommen hat. „Das war ein bisschen Neuland für mich, ich bin aber immer offen für neue Erfahrungen“ sagt er über sein Erlebnis bei der Trans-Cascadia - einem viertägigen Backcountry-Endurorennen in den Tiefen des Gifford Pinchot National Forest im US-Bundesstaat Washington.
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Gefrorene Bikes und lange Abfahrten: Thomas Vanderham stellt sich der Herausforderung der Trans-Cascadia

January 17, 2020

„Mit die besten Fahrten, die ich je gemacht habe ich weiß gar nicht, wie ich es in Worte fassen soll.“ ~Thomas Vanderham

In seiner Karriere von über zwei Jahrzehnten hat Thomas Vanderham praktisch jeden Fahrstil kennengelernt –am besten bekannt ist er sicher für sein Freeriding – allerdings ist einige Zeit vergangen, seit er bei irgendetwas mit einem Zeitmesser teilgenommen hat. „Das war ein bisschen Neuland für mich, ich bin aber immer offen für neue Erfahrungen“ sagt er über sein Erlebnis bei der Trans-Cascadia - einem viertägigen Backcountry-Endurorennen in den Tiefen des Gifford Pinchot National Forest im US-Bundesstaat Washington.

Obwohl sich Thomas vorher etwas über das Event belesen hatte, Berichte von den Vorjahren kannte und Erfahrungen aus erster Hand von ehemaligen Teilnehmern gehört hatte, fand er die Vorbereitung eine ziemliche Herausforderung. Bei variablen Wettervorhersagen mit der Möglichkeit von Minusgraden und Schnee musste er eine Menge berücksichtigen, was er mitnimmt und wie er sein Bike am besten ausrüstet.

„Ich sprach mit ein paar Leuten, die teilgenommen hatten, und habe klar herausgehört, dass 29-Zoll die Räder der Wahl sind, einfach weil so viel zu treten ist, und wegen der Art von Terrain.“ Thomas baute ein Instinct BC auf und machte es mit einem anderen Dämpfer und ein paar Änderungen leichter. Aufgrund dessen, was er über die Länge der Tage und Etappen gehört hatte, montierte er vorne und hinten 203 mm Rotoren. „Das entspricht nicht meinem typischen Setup, aber am Ende war es genau das Richtige.“

Thomas war auch mit seiner Reifenwahl sehr zufrieden. Nach langem Überlegen wegen Gewicht, Mischung, Breite und Profildesign entschied er sich am Ende für einen Dhr2. „Das ist kein Schlammreifen, aber er kommt einem Schlammreifen mit einem normaleren Profildesign am nächsten.“

Die nächste Herausforderung waren Bekleidung und Ausrüstung. „Das Packen war ziemlich schwierig – man darf nur eine Tasche mitbringen, und ich wollte bestmöglich vorbereitet sein.“ Er stopfte mehrere Jacken, zusätzliche Layer und extra Handschuhe, Socken und Brillen hinein. Dadurch konnte er jeden Tag des Rennens so angehen, als würde er sich auf einen Skitourentag vorbereiten – und sicher sein, dass er in seinen Sachen warme und trockene Optionen für alle Bedingungen hat. „Ich habe wahrscheinlich zuviel für jeden Tag gepackt. Ich glaube, mein Gepäck war bestimmt schwerer als bei manch anderem Fahrer, aber ich wollte mich einfach nie unwohl fühlen. Ich hatte eine warme Schicht und eine leichte wattierte Jacke für Pausen. Und dann hatte ich doppelte Regensachen in meinem Gepäck für den Fall, dass ein Set richtig nass wird. Ich habe ein paar echte Rennfahrer mit fast nichts herumfahren sehen, das hat mich ziemlich beeindruckt.“

Was das Rennen betrifft, wusste Thomas nicht viel über Details des Terrains. „Ich kam ohne Erwartungen –und es war eine herausragende Woche! Es waren einige der besten Trails. Sie waren so gut wie oder sogar besser als angekündigt, unglaublich lange ununterbrochene Downhills“ – besonders am dritten Tag.

Am Morgen des dritten Tages lag Schnee auf dem Campingplatz als Thomas und die anderen Fahrer aufwachten, und die Bikes und Zelte waren gefroren. „Es war klar und kalt, und beim Fahren gab es keine Probleme wegen der Temperatur, wir fühlten uns gut und warm. Die Anfahrt zum ersten Trail war unbeschreiblich. Es war ziemlich nebelig, und mit der aufgehenden Sonne war es auf der Kammlinie wunderschön.“ Die Fahrer strampelten einen Anstieg von gut 300 Metern vom Takhlakh Lake hoch und genossen unterwegs einige wunderbare Aussichten auf den Mount Adams. Die erste Etappe des Tages war eine Abfahrt mit 350 Höhenmetern auf 2 Kilometern mit super schnellem, von der Schwerkraft beflügeltem Flow, anschließend folgten sie einer Straße zum Ausgangspunkt der nächsten Abfahrt mit 350 Höhenmetern auf 2,5 Kilometern mit einem – nicht sehr anstrengenden – leichten Zwischenanstieg. Unten angekommen warteten ein großes Feuer und warmes Mittagessen auf sie. Aber was den dritten Tag bei den Fahrern so beliebt machte, sollte erst noch kommen.

Nach dem Mittag wurden sie in Shuttles auf die Kammlinie auf der für Motorfahrzeuge gesperrten Seite des Gifford Pinchot hochgefahren. Oben angekommen mussten die Fahrer auf der Überfahrt 1 bis 1,5 Stunden in die Pedale treten, durchsetzt mit ein paar spielerischen Abfahrten. Der Schnee oben auf diesem Teilstück machte alles noch ein bisschen aufregender, und der allgemein als „Wahnsinnsabfahrt“ und „tiefgründiger Lehm“ und „12/10, bester aller Zeiten“ beschriebene Strawberry Mountain Trail enttäuschte nicht.

„Ich glaube, der Trail dauerte 11 Minuten, und es fühlte sich so an, also ob du die ganze Zeit mit Schallgeschwindigkeit fährst“, sagt Thomas. „So etwas fahre ich nicht alle Tage, und ich hab's einfach genossen!“

Leider wurde der Tag wetterbedingt verkürzt. „Der ganze Tag war bis zum Ende unglaublich, der letzte Teil wurde abgesagt, weil ein großer Schneesturm aufzog. [Bis dahin] waren das mit die besten Fahrten, die ich je gemacht habe – ich weiß gar nicht, wie ich es in Worte fassen soll.

[Das Trans-Cascadia Team] leistet fantastische Arbeit bei der Markierung, sodass man wirklich sieht, was kommt, obwohl man ohne Vorbesichtigung fährt. Damit sorgt es für vorbildliche Sicherheit. Viele der Trails sind von Motorrädern geformt, wodurch die Kurven diese tollen Bögen erhalten. Die ziemlich feuchte Erde erhöhte den Fahrspaß noch. Es war klebrig. Ein Teil war schlammig, aber es war großartig.“

Obwohl Thomas sich ein wenig wehmütig fragt, wie Trans-Cascadia wohl bei durchgehend Sonne und Wärme gewesen wäre, meint er auch, dass das extreme Wetter zum Gesamterlebnis beitrug. „Es war nicht gerade einfach, aber es war cool. Die Szenerie war unglaublich, mit dem Schnee auf den Bergen und den Trails. Die Trails waren diese perfekten braunen Bänder, eingerahmt von weißem Schnee auf den Seiten. Das war ziemlich spektakulär! Es war eine Woche voller Gejohle und Geschrei und Abklatschen. Und über die Woche dachte ich immer wieder, dass mein Bike sich so gut anfühlte. Ich glaube, ich hatte das perfekte Bike mitgebracht“.

Zurück Highlights Elektrische Abenteuer Ich habe mich in den letzten zwei Jahren meines Lebens darauf konzentriert, das Potenzial elektrischer Abenteuer unter Beweis zu stellen. Ich habe die Nutzung fossiler Kraftstoffe aufgegeben, um zu meinen Abenteuern zu gelangen, und intensiv daran gearbeitet, was die Idee nachhaltiger Abenteuer bedeutet. 
Vor Highlights Thomas Vanderham Slayer Raw Zuerst haben wir dich im Staub der Wüste mit Carson Storch husten lassen, und danach wurdest du im Küstenregenwald mit Rémi Gauvin durchnässt. Im dritten und letzten Teil unserer Slayer Raw Cut Serie bringen wir dich nach Kamloops, British Columbia mit der Freeride-Legende Thomas Vanderham.
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Thomas Vanderham Slayer Raw

December 04, 2019

Zuerst haben wir dich im Staub der Wüste mit Carson Storch husten lassen, und danach wurdest du im Küstenregenwald mit Rémi Gauvin durchnässt. Im dritten und letzten Teil unserer Slayer Raw Cut Serie bringen wir dich nach Kamloops, British Columbia mit der Freeride-Legende Thomas Vanderham.

 

 

 

 

 

Über die Jahre hat Thomas zahlreiche Teilstücke im Hinterland von BC gefilmt, in denen er in für ihn typischer Manier tief durchfedert. Egal ob er über riesige Doubles oder durch enge Kurven heizt, im Terrain von Kamloops kommen sein Fahrstil und seine Haltung auf dem Bike voll zur Geltung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Kinematografie: Harrison Mendel, Liam Mullany
Kolorist: Sam Gilling
Tonbearbeitung: Keith White Audio
Standfotografie: Margus Riga
Dank an: Ron Penney, Landmark Trail Works, Carlos Zumino
 
 
Zurück Highlights Gefrorene Bikes und lange Abfahrten: Thomas Vanderham stellt sich der Herausforderung der Trans-Cascadia In seiner Karriere von über zwei Jahrzehnten hat Thomas Vanderham praktisch jeden Fahrstil kennengelernt –am besten bekannt ist er sicher für sein Freeriding – allerdings ist einige Zeit vergangen, seit er bei irgendetwas mit einem Zeitmesser teilgenommen hat. „Das war ein bisschen Neuland für mich, ich bin aber immer offen für neue Erfahrungen“ sagt er über sein Erlebnis bei der Trans-Cascadia - einem viertägigen Backcountry-Endurorennen in den Tiefen des Gifford Pinchot National Forest im US-Bundesstaat Washington.
Vor Highlights Rémi Gauvin Slayer Raw Der erste Slayer Raw Cut zeigte Carson Storch auf der Fahrt durch die großen Hits in der Wüste von Utah. Das ist ein starker Kontrast zur Episode 2 in den dunklen und feuchten Wäldern von Vancouver Island.
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Rémi Gauvin Slayer Raw

December 03, 2019

Der erste Slayer Raw Cut zeigte Carson Storch auf der Fahrt durch die großen Hits in der Wüste von Utah. Das ist ein starker Kontrast zur Episode 2 in den dunklen und feuchten Wäldern von Vancouver Island. Rémi ist in diesen Wäldern aufgewachsen. Die technischen und nassen Trails im Küstenregenwald haben eine wichtige Rolle in seiner fahrerischen Laufbahn gespielt.

 

 

 

 

 

Rémi unterschrieb 2015 mit Rocky Mountain einen Vertrag und begann im darauffolgenden Jahr mit Enduro-Rennen. Wenn wir im Schnellvorlauf auf das Jahr 2019 schauen, hat Rémi sein Jahr mit den bisher besten Ergebnissen abgeschlossen. Er erreichte insgesamt den 6. Platz in den Enduro World Series und gewann die Canadian National Enduro Championship. Auch außerhalb von Wettkämpfen ist er immer mit Vollgas unterwegs und gibt alles, als ob die Uhr mitläuft. Nasse Wurzeln, unübersichtliche Kurven und rutschige Rinnen sind Teil dessen, was Vancouver Island zu einem der besten Terrains der Welt macht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
www.bikes.com/slayer
Kinematografie: Harrison Mendel, Liam Mullany
Kolorist: Sam Gilling
Tonbearbeitung: Keith White Audio
Standfotografie: Margus Riga
Dank an: Riley McIntosh, Mark Wallace
 
 
Zurück Highlights Thomas Vanderham Slayer Raw Zuerst haben wir dich im Staub der Wüste mit Carson Storch husten lassen, und danach wurdest du im Küstenregenwald mit Rémi Gauvin durchnässt. Im dritten und letzten Teil unserer Slayer Raw Cut Serie bringen wir dich nach Kamloops, British Columbia mit der Freeride-Legende Thomas Vanderham.
Vor Highlights Carson Storch Slayer Raw Für den Teil von Carson gingen wir nach Virgin, Utah, das für seine massiven Features und großen Lines in den Berghängen bekannt ist. Dieses Projekt wurde im Frühling gedreht, wodurch Carson seine Reifenabdrücke ein paar Monate vor der diesjährigen Red Bull Rampage auf den Trails hinterlassen konnte.
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Carson Storch Slayer Raw

November 28, 2019

Als wir das neue Slayer im August herausbrachten, veröffentlichten wir „Oscillation“ mit Thomas Vanderham, Rémi Gauvin und Carson Storch. Dieses Video zeigte die drei Fahrer, wie sie die trockenen und staubigen Trails im Hinterland von BC, die nassen und wurzeligen Trails auf Vancouver Island und die großen Features und Lines von Virgin in Utah anpacken. Von diesem Dreh hatten wir genügend Filmmaterial, um drei Rohvideos mit einem Mix der besten Clips und noch nie gesehenen Aufnahmen zusammenzuschneiden. Ein Video für jeden Fahrer in den Locations, die sie selbst mit ausgewählt haben.

 

 

 

 

 

Für den Teil von Carson gingen wir nach Virgin, Utah, das für seine massiven Features und großen Lines in den Berghängen bekannt ist. Dieses Projekt wurde im Frühling gedreht, wodurch Carson seine Reifenabdrücke ein paar Monate vor der diesjährigen Red Bull Rampage auf den Trails hinterlassen konnte. 2019 nahm Carson zum sechsten Mal an der Rampage teil, und in dieser Zeit hat er mit einigen gewaltige Spins, Drops und einzigartigen Features beeindruckt. Für dieses Projekt wollte er es außerhalb von Wettkampfbedingungen laufen lassen und Switch Spins, Flip Combos und neue Lines auf einem nagelneuen Bike testen.

 

 

 

 

 

Kinematografie: Harrison Mendel, Liam Mullany
Kolorist: Sam Gilling
Tonbearbeitung: Keith White Audio
Standfotografie: Margus Riga
Dank an: Matt Edleston, Dylan Cobern
 
 
Zurück Highlights Rémi Gauvin Slayer Raw Der erste Slayer Raw Cut zeigte Carson Storch auf der Fahrt durch die großen Hits in der Wüste von Utah. Das ist ein starker Kontrast zur Episode 2 in den dunklen und feuchten Wäldern von Vancouver Island.
Vor Highlights „En Marche“ – Die Vallée Bras-du-Nord-Story Das ist die märchenhafte Story von Singletrails in Quebec mit atemberaubenden Ausblicken, die von einer ungewöhnlichen Mannschaft speziell fürs Mountainbiking gebaut wurden
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„En Marche“ – Die Vallée Bras-du-Nord-Story

October 31, 2019

„Hast du jemals darüber nachgedacht, hier Biketrails zu bauen?“ Diese entscheidende Frage wurde vor 15 Jahren in einer Jurte hoch über den Delaney Falls – dem Wahrzeichen von Vallée Bras-du-Nord in Saint-Raymond, Quebec – gestellt und legte den Grundstein für ein weltberühmtes Mountainbike-Mekka und ein preisgekröntes Jugendprogramm.

 

 

Damals feierte der Co-op Vallée Bras-du-Nord, ein innovatives Modell für kooperatives Management, gerade erst seinen zweiten Geburtstag. In dieser kurzen Zeit hatte der Co-op bereits Empfangsgebäude, einige Schutzhütten und Wanderwege über eine Länge von 60 km gebaut.

Frédéric Asselin, der Co-op-Direktor, teilte sich die Jurte mit dem Journalist des Magazins Géo Plein-Air Gilles Morneau, dem Berufs-Mountainbiker Mathieu Toulouse und dem Cheftrainer des nationalen Mountainbike-Teams Michel LeBlanc. Das Trio war auf einem Wander- und Kanuausflug in der Gegend unterwegs. Immer auf der Suche nach neuen, wachstumsfördernden Aktivitäten, hörte Frédéric aufmerksam zu, als die Männer das Potenzial für Mountainbike-Trails im Vallée besprachen. Schnell wurde klar, dass das eiszeitliche Tal mit seinen Klippen, Flüssen und Wasserfällen die perfekte natürliche Kulisse für die Erkundung auf zwei Rädern bot.

An jenem Abend wurde eine Idee geboren. Ein gutes Jahr später, nachdem Frédéric andere Bikeparks besucht hatte und selbst zu einem begeisterten Mountainbiker geworden war, wurde diese Idee – Bike-Trails zu bauen – dem Vorstand von Vallée Bras-du-Nord vorgestellt und von diesem verabschiedet. 2007 begann das Jugendprojekt „En Marche“ mit der Arbeit an den Trails.

En Marche bietet Jugendlichen, die sich in schwierigen Situationen befinden, die Schule geschmissen haben, Gewalt in der Familie erleben oder mit Drogenabhängigkeit und Kriminalität kämpfen die Möglichkeit, als erzieherische Maßnahme an Arbeiten in der Natur teilzunehmen. Jedes Jahr werden dutzende junge Männer und Frauen für den Trail-Bau und die Trail-Pflege im Tal ausgewählt.

In Begleitung eines Sozialarbeiters schwingen die Jugendlichen sechs Monate lang Pulaski-Äxte und McLeod-Tools. Zum Sommerende nimmt das gesamte Team dann an einem Wildnis-Abenteuerausflug teil. Dabei lernen sie in einer unwirtlichen Umgebung etwas über Toleranz, Disziplin, Teamarbeit und Ausdauer.

Bis 2008 hatte En Marche bereits um die 15 Kilometer Singletrails und ungefähr die doppelte Länge an Doubletrails speziell für das Mountainbiking gebaut. Die Radfahrer kamen angereist, waren begeistert und sagten es weiter. Der (mittlerweile) berühmte Chute à Gilles, der am Fuß eines schönen Wasserfalls vorbeiführt, war wegweisend für das, was das Tal zu bieten hatte, und wurde zu seinem Vorzeige-Trail. Die Begeisterung der Fahrer wuchs von Jahr zu Jahr, insbesondere nachdem das Saint-Raymond-Gebiet, der Grand Ourse-Trail und der Maple Butter-Trail, eine Berg- und Tal-Fahrt mit unheimlich tollem Flow auf einem Kamehügel (einem eiszeitlichen Gelände aus Sand und Geröll), eröffnet wurden.

Vor Kurzem führte das „En Marche“-Team den Bau des symbolträchtigsten Trails im Vallée – den Neilson-Trail – an, der über drei Sommer hinweg gebaut wurde. Der Trail wird häufig als „Meisterwerk“ vor einer atemberaubenden Naturkulisse bezeichnet. Die jungen Handwerker gruben ein tolles, fahrbares Band in das Ufer des Neilson River, bauten Brücken, bearbeiteten Felsen, um scheinbar unzugängliche Bereiche zu öffnen, und arbeiteten möglichst viele der schönen, über Jahrhunderte von fließendem Wasser polierten Granitplatten mit ein.

Dank dieser wiederholten Erfolge stieg die Anzahl der Besucher auf zwei Rädern jedes Jahr um ein Mehrfaches an, und das Vallée gilt heute als nicht zu verpassendes Reiseziel. Die Qualität der Einrichtungen und die Zusammenarbeit des Co-ops mit der örtlichen Gemeinde und mit den Geschäften, Holzarbeitern und Landbesitzern trugen dazu bei, dass das Tal floriert und zum Modell für nachhaltigen Tourismus wurde. Der größte Stolz des Vallée Bras-du-Nord sind aber weiterhin die mehr als 200 jungen Männer und Frauen, die die Trail-Netzwerke errichtet haben. Diese Trail-Bauer können wirklich stolz sein – nicht nur auf die Arbeit, die sie im Wald geleistet haben, sondern auch auf sich selbst. Von den jugendlichen Programmteilnehmern haben 75 % den beruflichen Wiedereinstieg geschafft bzw. gehen wieder zur Schule, und einige arbeiten weiterhin für Vallée Bras-du-Nord. Letztes Jahr erhielt En Marche die höchste Auszeichnung für ein Interventionsprogramm für Jugendliche. Der damalige Premierminister von Quebec, Philippe Couillard, verlieh dem Direktor Étienne Beaumont während der Nationalversammlung den Youth Recognition Award.

Rocky Mountain ist seit 2008 exklusiver Bike-Partner von Vallée Bras-du-Nord und stellt sicher, dass die Trail-Bauer und Mitarbeiter die Ergebnisse ihrer geleisteten Arbeit genießen können.

Zurück Highlights Carson Storch Slayer Raw Für den Teil von Carson gingen wir nach Virgin, Utah, das für seine massiven Features und großen Lines in den Berghängen bekannt ist. Dieses Projekt wurde im Frühling gedreht, wodurch Carson seine Reifenabdrücke ein paar Monate vor der diesjährigen Red Bull Rampage auf den Trails hinterlassen konnte.
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