Remi Gauvin

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Rémi Gauvin Slayer Raw

December 03, 2019

Der erste Slayer Raw Cut zeigte Carson Storch auf der Fahrt durch die großen Hits in der Wüste von Utah. Das ist ein starker Kontrast zur Episode 2 in den dunklen und feuchten Wäldern von Vancouver Island. Rémi ist in diesen Wäldern aufgewachsen. Die technischen und nassen Trails im Küstenregenwald haben eine wichtige Rolle in seiner fahrerischen Laufbahn gespielt.

 

 

 

 

 

Rémi unterschrieb 2015 mit Rocky Mountain einen Vertrag und begann im darauffolgenden Jahr mit Enduro-Rennen. Wenn wir im Schnellvorlauf auf das Jahr 2019 schauen, hat Rémi sein Jahr mit den bisher besten Ergebnissen abgeschlossen. Er erreichte insgesamt den 6. Platz in den Enduro World Series und gewann die Canadian National Enduro Championship. Auch außerhalb von Wettkämpfen ist er immer mit Vollgas unterwegs und gibt alles, als ob die Uhr mitläuft. Nasse Wurzeln, unübersichtliche Kurven und rutschige Rinnen sind Teil dessen, was Vancouver Island zu einem der besten Terrains der Welt macht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
www.bikes.com/slayer
Kinematografie: Harrison Mendel, Liam Mullany
Kolorist: Sam Gilling
Tonbearbeitung: Keith White Audio
Standfotografie: Margus Riga
Dank an: Riley McIntosh, Mark Wallace
 
 
Zurück Highlights An Argentina Adventure 5 part video series. This trip wasn't about finding big hucks, shredding scree slopes, heli-shuttles, or filming for a feature movie. It was about finding a true mountain bike adventure and sharing it with close friends.
Vor Highlights Carson Storch Slayer Raw Für den Teil von Carson gingen wir nach Virgin, Utah, das für seine massiven Features und großen Lines in den Berghängen bekannt ist. Dieses Projekt wurde im Frühling gedreht, wodurch Carson seine Reifenabdrücke ein paar Monate vor der diesjährigen Red Bull Rampage auf den Trails hinterlassen konnte.
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The Jank Files - Episode 6

October 15, 2019

Eine neue Location in einem der imposantesten Gebirge der Welt ist genau der richtige Platz, um das Ende einer langen Saison zu feiern. Die atemberaubenden Rundblicke auf dem Monte Rosa, das berühmte Matterhorn und die Gletschertäler machen Zermatt in jeder Hinsicht zu einem beeindruckenden Ort. Das Mountainbiking in der traditionellen Wander- und Bergsport-Stadt erfordert Präzision und ist technisch anspruchsvoll und – weil es einfach kein passenderes Wort gibt – jank.

Ganz neu dieses Jahr war die Trophy of Nations, die von der EWS als Event bezeichnet wurde, bei dem man „mit seinem Team zusammenarbeitet, sich gegenseitig hilft, die Kräfte einzuteilen, und die Erfahrung miteinander teilt.“ Das alles stimmt zwar, aber wenn man das kanadische Männer-Team um Rémi Gauvin, Jesse Melamed und Rhys Verner von Kona fragt, war es schlicht „ein Party-Zug in voller Fahrt“.

Teil der Trophy of Nations war die Industry Trophy, ein Rennen auf der Profi-Strecke, bei dem Marken ein Team aus Mitarbeitern, Sportlern oder beliebigen anderen Teilnehmern zusammenstellen konnten. Wir haben uns Teamfahrer Peter Ostroski, Brand Manager Stephen Matthews und Product Manager Ken Perras geschnappt und das „Team Slayer“ gegründet. Nach einem starken Start in maßgeschneiderten Race-Face-Trikots, wurde das Team durch ein Hämatom am Bein in der Mitte der Strecke etwas abgebremst, bevor es dann ein starkes Finish hinlegte und das Rennen mit guten Erinnerungen und ein paar Bieren am Strand abschloss.

Gefilmt von Caldwell Visuals
Fotos von Dave Trumpore

Ein Dankeschön an alle unsere Sponsoren!

Race Face, Maxxis, Fox, Shimano, Smith Optics, WTB, OneUp Components, Stages Cycling, Peaty’s Products, EVOC, RideWrap

Zurück Highlights Carson Storch Interview – Ready to Rampage Going into his fifth year competing at Red Bull Rampage, Carson has already experienced nearly all the highs and lows an event of this magnitude can offer.
Vor Highlights The Jank Files - Episode 5 Zwischen Rémis Karriere als aufstrebender Slopestyler, Jesses Griffanpassungen für seine gebrochene Hand und ALNs spontanem Packen traf sich das Team mit Peter Ostroski in Amerika und nahm sich Kalifornien vor. Nachdem sich nun der Staub gelegt hat, wartet Episode 5 von The Jank Files auf dich.
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The Jank Files - Episode 5

September 04, 2019

Wir haben alle erwartet, dass Northstar trocken, locker und rau ist. Genauso war es auch. Die gefahrenen Tracks zählten zu den fiesesten, die wir in diesem Jahr gesehen haben, und die Kombination aus Mondstaub und Felsbrocken machte es zu einem Glücksspiel, immer aufrecht zu bleiben. Jesse, Rémi, Andréane und Peter bewältigten die technisch schwierigen Trails und legten einige unglaubliche Runs und beeindruckende Ergebnisse hin.

Zwischen Rémis Karriere als aufstrebender Slopestyler, Jesses Griffanpassungen für seine gebrochene Hand und ALNs spontanem Packen traf sich das Team mit Peter Ostroski in Amerika und nahm sich Kalifornien vor. Nachdem sich nun der Staub gelegt hat, wartet Episode 5 von The Jank Files auf dich.


Filmed by Caldwell Visuals
Photos by Dave Trumpore

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Zurück Highlights The Jank Files - Episode 6 Von 80.000-Dollar-Uhren und literweise Fondue, bis hin zu mega Party-Zügen und schauerlich violetten Blutergüssen ist dies Eposide 6 von The Jank Files.
Vor Highlights Climbing ain't dead Ob es darum geht, Features zu erklimmen, die er nie für möglich gehalten hätte, oder Routen zu wählen, die einer Penrose-Treppe gleichkommen, Camille holt aus den Anstiegen genauso viel Spaß heraus wie aus den Abfahrten.
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The Jank Files - Episode 4

August 20, 2019

Ein Rennen zu Hause fahren zu können ist etwas Besonderes, und diese Crew hat jedes Jahr in Whistler die Gelegenheit dazu. Jesse, Rémi und ALN leben alle im Sea-to-Sky-Korridor und sind stolz darauf, auf ihren heimischen Strecken Rennen zu fahren, und Peter Ostroski kommt aus den USA hoch in den Norden, denn er liebt dieses Rennen total.

Von spontanen Runden an der North Shore während der Mittagspause über neue Kits bis hin zu Podiumsplätzen für das Team, das ist Episode 4 von The Jank Files.




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Zurück Highlights Climbing ain't dead Ob es darum geht, Features zu erklimmen, die er nie für möglich gehalten hätte, oder Routen zu wählen, die einer Penrose-Treppe gleichkommen, Camille holt aus den Anstiegen genauso viel Spaß heraus wie aus den Abfahrten.
Vor Highlights Oscillation Hin und her, vor und zurück. Durch stetige Wiederholung wird man ein Profi auf dem Bike.
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Oscillation

August 19, 2019

Hin und her, vor und zurück. Durch stetige Wiederholung wird man ein Profi auf dem Bike. Egal, ob du zum hundertsten oder zum ersten Mal einen Trail hinunter fährst, mit stetigen, eingespielten Bewegungen wirst du gut durchkommen. Also tritt in die Pedale und lass es bei der Abfahrt krachen, denn das Slayer ist für Mountainbiker gebaut, die in die Offensive gehen.

Thomas Vanderham



Rémi Gauvin



Carson Storch



Zurück Highlights The Jank Files - Episode 4 Von spontanen Runden an der North Shore während der Mittagspause über neue Kits bis hin zu Podiumsplätzen für das Team, das ist Episode 4 von The Jank Files.
Vor Highlights The Jank Files Episode 3 Des courses de kart sur terre battue aux baignades dans des cours d’eau glaciaux, en passant par les moments de triomphe et les visites à l’hôpital, on est loin du voyage organisé! Voici l’épisode 3 de Jank Files.
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The Jank Files Episode 3

August 01, 2019

Les rondes 4 et 5 des Enduro World Series ont eu lieu à quelques jours d’intervalle il y a environ un mois. L’horaire parfait pour une escapade européenne de l’Italie à la France! Temps chaud, gelato glacé, listes de chansons infinies et courses de vélo endiablées : tous les ingrédients étaient réunis pour quelques semaines de rêve à l’étranger.

Des courses de kart sur terre battue aux baignades dans des cours d’eau glaciaux, en passant par les moments de triomphe et les visites à l’hôpital, on est loin du voyage organisé! Voici l’épisode 3 de Jank Files.

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Zurück Highlights Oscillation Hin und her, vor und zurück. Durch stetige Wiederholung wird man ein Profi auf dem Bike.
Vor Highlights THE SLAYER –Veröffentlichung des offiziellen Trailers Der Film des Autors und Regisseurs bietet mit großer Rollenbesetzung mehrere Handlungsstränge als Tribut an die kultigen Horrorfilme der späten 1970er und frühen 1980er. Schau ihn dir an, falls du dich traust.
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THE SLAYER –Veröffentlichung des offiziellen Trailers

July 29, 2019

“In einem kleinen Bergstädtchen sucht ein neuer Schrecken die Wälder heim.” Schaut euch den offiziellen Trailer für THE SLAYER an – ab August 2019.

In einer kleinen Stadt verwandelt sich „Süßes oder Saures“ in Schrecken. THE SLAYER von Scott Secco erweckt die schlimmsten Albträume eines Fahrers zum Leben, während sie gegen eine nicht aufzuhaltende Tötungsmaschine um ihr Leben kämpfen. Der Film des Autors und Regisseurs bietet mit großer Rollenbesetzung mehrere Handlungsstränge als Tribut an die kultigen Horrorfilme der späten 1970er und frühen 1980er. Schau ihn dir an, falls du dich traust.In one small town, trick-or-treating turns to terror. Scott Secco’s THE SLAYER brings a rider’s worst nightmare to life, as they fight to survive against an unstoppable killing machine. The film, from the writer-director, features a large ensemble cast and multiple storylines in a tribute to the iconic horror films of the late 1970’s and early 1980’s. Watch it, if you dare.

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#TheSlayer #RockyMountain #LovetheRide #OfficialTrailer #Trailer

Zurück Highlights The Jank Files Episode 3 Des courses de kart sur terre battue aux baignades dans des cours d’eau glaciaux, en passant par les moments de triomphe et les visites à l’hôpital, on est loin du voyage organisé! Voici l’épisode 3 de Jank Files.
Vor Highlights 2019 C.O.R.E. Ambassador Summit Ein Mal im Jahr ergreifen wir die Gelegenheit, die Türen für unsere erweiterte Rocky Mountain Familie, unsere C.O.R.E. Ambassadors, zu öffnen. 
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The Jank Files - Episode 1

April 12, 2019

Lange Flüge, technische Trails und die ganze Woche Training im Sonnenschein, aber zum Rennen regnet es dann. Außer als extrem anspruchsvoll lässt sich Enduro am besten so beschreiben, dass man über den ganzen Irrwitz lacht und die Dinge beim Namen nennt. Es ist ein ziemliches Durcheinander. Es ist fast unmöglich, deinen Flow zwischen Reisen, Training und Renntagen zu finden. Aber wenn du es schaffst und schließlich alles zusammenkommt, dann wird es zu einer der tollsten Arten, Rad zu fahren.

Dies ist das zweite Jahr für das Rocky Mountain Race Face Enduro Team mit Jesse Melamed, Rémi Gauvin und Andréanne Lanthier Nadeau am Start für eine ganze EWS-Rennsaison. Mit Rückenwind vom letzten Jahr sind sie beim Navigieren technisch schwieriger Trails, den Janks, zu Experten geworden und haben den Flow mit einem starken Start in die Saison 2019 offiziell erreicht.

Von tiefen Rinnen und Dschungellianen über Skateboard-Sessions im Hinterhof zu DJing am Race-Pit ist dies Episode 1 von The Jank Files.

Präsentiert von Maxxis
Gefilmt von Caldwell Visuals
Fotos von Dave Trumpore

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Zurück Highlights Rückkehr nach Riva Seit 1994 gilt das Bike Festival in Riva del Garda als inoffizieller Start der Bike-Saison in Europa, und wir sind schon von Anfang an dabei.
Vor Highlights The Coastal Collaboration The Coastal Collaboration is a technical apparel line designed around function and high performance.
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Der Weg nach Norden

November 14, 2018

VIDEO

Es ist ganz normal, dass man nach einer Tour das Gefühl hat, etwas verpasst zu haben. Sei es ein Trail, den man übersprungen hat, oder eine Gegend, die man zeitlich nicht mehr unterbringen konnte – das, was man verpasst hat, kann so motivierend sein, wie die Dinge, die man erlebt hat. Thomas Vanderham und Remi Gauvin waren beide schon einmal in Norwegen, aber Norwegen ist ein Land, in das es die beiden immer wieder zurückzieht.

Wie dies bei Remi häufig der Fall ist, reiste er die ersten beiden Male für ein Rennen nach Norwegen. Damals, 2013 und 2014, nahm er als Downhill-Racer an der Weltmeisterschaft in Hafjell teil. Thomas‘ Hintergrund in Freeride hat ihn bereits zweimal nach Norwegen gebracht, doch noch niemals in die weltberühmte Nordfjord-Region – und noch nie auf seinem Trail-Bike.

Das Reisen zur Teilnahme an Rennen ist ein vorprogrammierter Prozess: vom Flughafen zum Hotel, vom Hotel zum Event und nach ein paar Tagen wieder mit dem Flieger nach Hause. Diese Tour bot hingegen die Chance, Norwegen von einer anderen Seite zu sehen, und nachdem sie in Ålesund angekommen waren und die erste von vielen Fähren bestiegen hatten, schien die Kleinstadt Stranda der perfekte Ausgangspunkt zu sein.

Die Menschen, denen wir unterwegs begegnen, gehören zu den interessantesten Aspekten einer Reise. Unweit von unseren Zimmern im Hotel Hjelle liegt die Kleinstadt Folven, in der der norwegische Freeskifahrer Fred Syversen zu Hause ist. Fred ist eine lokale Legende, der 2008 einen Weltrekord aufstellte, als er versehentlich von einer 107 Meter hohen Felswand sprang. Heute arbeitet er als Skilehrer auf dem Gletscher, betreibt einen Erlebnissport-Campingplatz und baut die Mountainbike-Trail-Infrastruktur in Hjelledalen aus.

Unser skandinavischer Fotograf, Mattias Fredriksson, scherzt gerne herum, doch immer mit einer gewissen Ernsthaftigkeit.Zu Beginn unserer Tour warnte er uns: „Es ist schwierig, Pläne fürs Abendessen einzuhalten, wenn man auf einem Roadtrip durch Norwegen unterwegs ist.Ich fotografiere viel ... weil das Fotografieren grandios ist.“ Das wurde zu einem immer wiederkehrenden Thema auf unserer Tour, doch besonders der Fjord bei Sandane ließ uns das Abendessen fast völlig vergessen. Die Trails lagen oberhalb der Baumgrenze, sodass wir dem rauen Wind und Regen ausgesetzt waren, aber die Kombination aus schnellen Kurven, natürlichen Gegebenheiten und atemberaubender Kulisse war einfach zu gut, um die Fahrt vorzeitig abzubrechen.

Thomas und Remi haben eine weitere Reise in der Tasche und neue Trails unter den Reifen, doch Norwegen ist und bleibt ein unglaublich interessantes Ziel für die beiden. Neu angelegte Mountainbike-Trails, die auf einer soliden historischen Bergpfad-Kultur aufbauen, bieten unzählige Möglichkeiten für endlose Abenteuer im Nordfjord.

Auf dieser Tour fuhr Remi sein eigens für das Team gebaute Instinct BC Edition, auf dem er bereits das ganze Jahr unterwegs ist, und Thomas fuhr sein speziell angefertigtes Altitude.

Schau dir das Altitude und Instinct genauer an.

Abspann
Präsentiert von Rocky Mountain
Ein Film von: Scott Secco
In den Hauptrollen: Thomas Vanderham und Remi Gauvin
Produktion: Stephen Matthews
Tonproduktion: Keith White Audio
Typografie und Design: Mike Taylor
Fotografie: Mattias Fredriksson
Musik: Pioneer von Ryan Taubert
Wir bedanken uns bei: Asgeir Blindheim, Fjord Norway, Visit Nordfjord, Veronica Vikestrand, 7Blåner, Destination Ålesund, Sunnmøre, und Fred Syversen

Zurück Highlights Das Neue Instinct Powerplay Das Instinct Powerplay bringt dich an Orte, von denen du bisher nur geträumt hast. Wenn es darum geht, von der Haustür weg eine Riesentour in die Berge zu unternehmen, wird dich unsere neue E-MTB Allzweckwaffe schneller und weiter bringen, als du es dir je vorstellen konntest.
Vor Highlights Norwegen: Die Menschen hinter dem Abenteuer Hinter jeder Tour steht eine Gruppe von Menschen mit unterschiedlichem Background und interessanten Perspektiven. Einzeln betrachtet kamen sie an Bord, weil sie einzigartige Storys und Fähigkeiten mitbringen. Was sie jedoch untrennbar verbindet, ist die Leidenschaft fürs Mountainbiking.
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Norwegen: Die Menschen hinter dem Abenteuer

November 14, 2018

Hinter jeder Tour steht eine Gruppe von Menschen mit unterschiedlichem Background und interessanten Perspektiven. Einzeln betrachtet kamen sie an Bord, weil sie einzigartige Storys und Fähigkeiten mitbringen. Was sie jedoch untrennbar verbindet, ist die Leidenschaft fürs Mountainbiking.

Ich habe Mattias Fredriksson 2010 in der Schweiz kennengelernt. Er war mit den Dreharbeiten für den neuesten Film von Anthill Films, „Follow Me“, beschäftigt und von Anfang an unglaublich freundlich. Seine positive Art ist ansteckend, und man hat immer viel Spaß mit ihm. Scott Secco und ich haben zum ersten Mal 2014 an seinem Film „Builder“ zusammengearbeitet. Inmitten der Planung, Erstellung und dem Biking sind wir gute Freunde geworden und haben seither mehrere Projekte gemeinsam realisiert.

Durch meine Arbeit für Rocky Mountain hatte ich die Gelegenheit, mit unseren talentierten Athleten zu fahren und sie kennenzulernen. Natürlich war die Tour mit Thomas Vanderham und Remi Gauvin eine aufregende Erfahrung. Auf unserer Reise nach Norwegen konnten wir uns auch mit Veronica Vikestrand treffen, unserer Mountainbikerin vor Ort in Nordfjord. Veronica ist in Norwegen geboren und aufgewachsen und war eine echte Bereicherung auf unserer Tour.

 

Scott Secco

 

 

RM: Wie fühlt es sich an, für einen Videodreh in ein anderes Land zu reisen, wo weder du noch die Mountainbiker die Trails kennen?

Ich arbeite in der Regel in British Columbia, wo entweder die Fahrer oder ich mit den Trails gut vertraut sind. Es ist auf jeden Fall hilfreich zu wissen, wie sich ein Track fahren lässt und wann das Licht an bestimmten Stellen am günstigsten ist. Ich verlasse mich oft auf die Erfahrung der Mountainbiker bei der Entscheidung, welche Trail-Abschnitte ich filme: wenn der Fahrer Spaß hat, kommt das auch im Film rüber.

Für mich ist es jedes Mal eine tolle Herausforderung, einen unbekannten Ort zu besuchen. Man ist gezwungen, unvoreingenommener und kreativer zu sein, weil ich keine bestimmten Aufnahmen geplant habe. Beim Reisen habe ich die Chance, mich in einzigartige Situationen mit Menschen und Kulturen zu versetzen, die sich von meinem Alltag unterscheiden. Generell würde ich sagen, dass ich eher der Kultur wegen als für das Mountainbiking reise.

RM: Wie gehst du bei der Überprüfung und Bearbeitung von Aufnahmen auf Tour vor?

Mir wurde gesagt, dass ich als Filmemacher recht einzigartig bin, weil ich nicht schlafen kann, bis ich die tagsüber gemachten Aufnahmen durchgesehen und so präzise wie möglich geschnitten habe. Dadurch, dass ich die Bearbeitung täglich erledige, ist das Material noch frisch in Erinnerung und ich weiß, welche Aufnahmen zu meinen Favoriten zählen. Außerdem habe ich am Ende eines Drehs einen groben Schnitt, der dem Endprodukt ziemlich nahe ist. Und schließlich können die Mountainbiker so sehen, was wir jeden Tag aufgenommen haben. Ich bin der Meinung, dass dieser Ansatz das Vertrauen in mich stärkt, weil sie das Ergebnis meiner Arbeit sehen können (ich brauche manchmal eine ganze Weile, um eine Aufnahme vorzubereiten). Ich weiß auch die Meinungen der Athleten zu meinen Videos zu schätzen, und Thomas und Remi hatten ein paar tolle Vorschläge für diesen Schnitt. Filmen ist ein Teamsport!

Mattias Fredriksson

RM: Du bist in Schweden aufgewachsen und hast viele Jahre in Skandinavien Ski- und Bike-Videos gedreht. Was findest du an Norwegen besonders außergewöhnlich?

Zu allererst ist es eines der schönsten Länder der Welt. Wo immer man hinsieht, es ist einfach Wahnsinn! Als Fotograf gefällt mir dieses Land, weil eigentlich nichts schief gehen kann! Ich sage immer scherzhaft (obwohl ich es voll ernst meine), dass es schwierig ist, Pläne fürs Abendessen einzuhalten, wenn man auf einem Roadtrip durch Norwegen unterwegs ist. Ich fahre oft rechts ran, um die grandiosen Ausblicke zu fotografieren.

Ich war schon unzählige Male in meinem Leben in Norwegen, sowohl privat als auch beruflich, und von Langeweile kann noch immer nicht die Rede sein.

RM: Du hast bereits eine lange und abwechslungsreiche Karriere als Fotograf hinter dir. Wie bist du zur Bike-Fotografie gekommen?

Ich bin in Südschweden aufgewachsen, vier oder fünf Stunden südlich von Stockholm, und habe in den späten 80er Jahren mit dem Mountainbiking angefangen. Ich kann mich erinnern, als ich noch kein echtes Mountainbike hatte, wie ich den Ständer, die Schutzbleche und den Kettenschutz von meinem Fahrrad abmontiert habe, damit es mehr wie ein richtiges Mountainbike aussah. Meine Eltern waren weniger erfreut, weil ich ständig schmutzig nach Hause kam, aber mir war das egal, ich war total begeistert.

Ungefähr zur gleichen Zeit begann ich, mein eigenes Punkrock-Magazin mit dem Namen „Heavy“ zu veröffentlichen. Ich war damals Schlagzeuger in einer Band, und so habe ich zum ersten Mal meine Leidenschaft für den Journalismus entdeckt. Ich schrieb gern über Dinge, die mir wichtig waren, und mit 16 Jahren begann ich, für die Lokalzeitung zu arbeiten.

Am Anfang meiner Karriere arbeitete ich für eine Handvoll unterschiedlicher Magazine in Schweden, aber ich fand das Schreiben in Schwedisch einengend im Vergleich zur Aufnahme von Bildern, die für jeden zugänglich sind. 1996 fotografierte ich die Olympischen Spiele in Atlanta, USA, und 1999 die Weltmeisterschaft, aber ansonsten hielt ich mich vom Fotografieren von Events fern – haha. Ich konzentrierte mich auf inspirierende Storys und Reisen, weil mir das wichtig war. Das Mountainbiking fotografiere ich, weil ich selber unheimlich gerne mit dem Mountainbike unterwegs bin.

Veronica Vikestrand

 

 

RM: Welches Mountainbike hattest du bei dieser Tour dabei?

Ich lebe heute in einer Kleinstadt außerhalb von Ålesund und habe schon mein ganzes Leben in dieser Gegend zugebracht. Hier wo ich wohne, am Fuß der Berge und inmitten rollender, von Fjorden unterteilter Hügellandschaften, ist es für mich etwas ganz Natürliches, im Wald und auf den Trails unterwegs zu sein. In den späten 90er Jahren habe ich mein erstes Hardtail gekauft und kurz darauf den Film „Kranked“ auf VHS. Mich haben die Geschichten aus BC so inspiriert, dass ich mir noch im selben Jahr mein erstes vollgefedertes Bike gekauft habe.

2004 habe ich es mit Downhill-Racing versucht, aber das lag mir nicht. Ich war zu gestresst, mir gingen die Nerven durch und ich kam einfach nicht klar damit, in ein Fahrformat gezwängt zu werden. Ich denke, das ist der Grund, weshalb ich mich von Anfang an mit „Kranked“ so verbunden fühlte: Ich fand das Freeriding und die Vorstellung, Mountainbikes ganz im Sinne der eigenen Kreativität zu nutzen, belebend.

RM: Als jemand, der in Norwegen geboren und aufgewachsen ist, wie hat sich deiner Meinung nach die Mountainbike-Szene in Norwegen in den letzten Jahren verändert?

Sie wächst wie verrückt an. Im ganzen Land werden neue Biketrails und Bikeparks gebaut, und die Enduro-Rennszene ist explodiert. Wir sehen auch immer mehr „Abenteuer“-Biker, die ihre Inspiration in unserer Backcountry-Ski- und Wander-Kultur finden. Das Mountainbiking hier ist völlig anders als in den Alpen oder in Nordamerika, aber die gemischten Trail-Arten, kombiniert mit der Schönheit Norwegens, sind ausgesprochen einzigartig.

RM: Wie kamst du mit Rocky Mountain in Kontakt?

Ich arbeite seit 2008 in der Bike-Branche, mit unterschiedlichen Marken. Im Moment arbeite ich für 7Blåner, die seit 2016 Rocky Mountain-Vertriebspartner sind. Ich habe Rocky Mountain und die Werte, für die die Marke steht, schon seit meinen Anfängen in den späten 90er Jahren bewundert. Die Chance, jetzt einigen ihrer legendären Athleten meine Heimat zeigen zu dürfen, ist für mich wahnsinnig aufregend.

Remi Gauvin

RM: Welches Mountainbike hattest du bei dieser Tour dabei?

Instinct BC Edition

RM: Wie kamst du zum ersten Mal mit Rocky Mountain in Kontakt?

(Thomas) Vanderham hat mich im Februar 2014 angerufen. Damals arbeitete ich gerade auf einer Ölsandanlage im Norden Albertas. Er erzählte mir, dass Rocky Mountain ein neues Downhill-Bike, das „Maiden“, entwickelte und dass das F&E-Team auf der Suche nach Feedback von Mountainbike-Rennfahrern war. Ich hatte für die kommende Saison noch keinen Sponsor, und außerdem schien das eine coole Gelegenheit zu sein. Nach dieser ersten Saison mit dem Maiden begann ich 2016 mit Enduro-Rennen und habe mich nun als Mitglied des Rocky Mountain Race Face Teams zu einem vollen EWS-Circuit verpflichtet. Ich stehe wirklich in Thomas‘ Schuld dafür, dass er mir die Chance gegeben hat, mit an Bord zu kommen.

RM: Als EWS-Rennfahrer verbringst du viel Zeit damit, für Rennen um die Welt zu reisen. Was war an der Reise nach Norwegen, um Videoaufnahmen und Bilder zu machen, besonders cool im Vergleich zu den festgelegten Rennabläufen?

Die Rennen sind alle an unglaublich schönen Orten, aber man hat in der Regel wenig Zeit, das und alles, was um einen herum geschieht, wirklich wahrzunehmen. Bei einem EWS-Rennen ist man so auf die eigene Leistung fixiert, dass die lokale Kultur und die Schönheit dieser Orte oft zu kurz kommen. Beim Fotografieren und Filmen ist das Tempo viel langsamer und man hat wirklich Zeit, die Umgebung in sich aufzunehmen und etwas darüber zu erfahren.

Thomas Vanderham

 

 

 

RM: Welches Mountainbike hattest du bei dieser Tour dabei?

Altitude

RM: Du reist schon lange um die Welt, um Mountainbikes zu fahren. Macht es dir noch immer Spaß, neue Orte zu sehen und nicht zu wissen, welche Biking-Erfahrung dir bevorsteht?

Absolut! Ein Aspekt, der das Filmen von Mountainbike-Videos so großartig macht, ist die Vielfalt der Umgebungen, in denen wir arbeiten dürfen. Wir können im Dschungel, in der Wüste oder irgendwo dazwischen filmen, und das ist meiner Meinung nach einer der Gründe, weshalb Biking-Videos so gut sind. Das Mountainbiking hat viele meiner eindrucksvollsten Reisen möglich gemacht, und ich bin jedes Mal begeistert, wenn ich die Chance erhalte, an einem neuen Ort zu fahren.

RM: Du warst vor über 10 Jahren in Norwegen mit dem Bike unterwegs. Worum ging es damals?

Ich war schon zweimal zuvor in Norwegen. Ich glaube, das erste Mal war 2003. Ich war neu beim Oakley-Bike-Team mit dabei und wir sind mit Wade Simmons, Kyle Strait und Cedric Gracia ziemlich weit in den Norden, nach Narvik, gereist. Das war auch das erste Mal, dass ich mit Mattias Fredriksson zusammengearbeitet und die fantastische Energie erlebt habe, die er zu einer Aufnahme mitbringt. Das zweite Mal war 2009 für ein Event, das „Anti Days of Thunder“ hieß und seiner Zeit definitiv voraus war. Die hatten ein paar riesige Schanzen gebaut, die wir testen durften, und es gab auch ein Downhill-Staffelrennen für die Teams (das, wenn ich mich nicht irre, Team Kanada gewonnen hat!). Einige der Veranstalter halfen später dabei, die FEST-Series auf die Beine zu stellen.

Die komplette Story mit Fotoserie und Video findet ihr unter „Nordvegr: Der Weg nach Norden“

Zurück Highlights Der Weg nach Norden Sei es ein Trail, den man übersprungen hat, oder eine Gegend, die man zeitlich nicht mehr unterbringen konnte – das, was man verpasst hat, kann so motivierend sein, wie die Dinge, die man erlebt hat.
Vor Highlights Carson Storch’ WW2 desert bomber Maiden

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