Instinct BC

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Das 2020 Rocky Mountain Race Face Enduro Team

March 06, 2020

Wir freuen uns, dieses Jahr mit unserem bestehenden kanadischen Partner, Race Face Performance Products, wieder an der Enduro World Series teilzunehmen. In den vergangenen zwei Jahren hat das Rocky Mountain Race Face Enduro Team bei Enduro-Rennen einen bleibenden Eindruck hinterlassen, und wir freuen uns darauf, daran anzuknüpfen.

In den vergangenen Saisons konnten wir sehen, wie Jesse Melamed, Andréane Lanthier Nadeau und Rémi Gauvin als Team zusammengewachsen sind und den Enduro-Rennen ihre eigene Note verpasst haben. Wir sind stolz darauf, dieses Jahr alle drei an Bord zu haben und die Welt mit der zweiten Staffel von „The Jank Files“ wieder an den Rennen teilhaben zu lassen.

 

Peter Ostroski fährt praktisch seit 18 Jahren für Rocky Mountain! Er war bis jetzt in jedem Endurorennteam, das wir je hatten, und inzwischen stehen EWS-Rennen, die Trans Madeira und das BC Bike Race auf seinem vielfältigen Rennplan. Die Ankündigung, dass das Rennen beim EWS #6 in Burke, Vermont auf seinen Heimstrecken stattfindet, macht die Saison 2020 für Peter besonders spannend.

Zurück Highlights Leidenschaft auf zwei rädern. Das fahren während einer pandemie lieben lernen
Vor Highlights Guiding in den Dolomiten Ich bin mehrere Jahre mit meinem Mountainbike durch abgelegene, wenig bekannte Gegenden auf der ganzen Welt gefahren. In der Regel bin ich kaum zu Hause, da überkommt mich die nächste Welle der Wanderlust, und ich fühle wieder den Drang zum Aufbruch. 
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Gefrorene Bikes und lange Abfahrten: Thomas Vanderham stellt sich der Herausforderung der Trans-Cascadia

January 17, 2020

„Mit die besten Fahrten, die ich je gemacht habe ich weiß gar nicht, wie ich es in Worte fassen soll.“ ~Thomas Vanderham

In seiner Karriere von über zwei Jahrzehnten hat Thomas Vanderham praktisch jeden Fahrstil kennengelernt –am besten bekannt ist er sicher für sein Freeriding – allerdings ist einige Zeit vergangen, seit er bei irgendetwas mit einem Zeitmesser teilgenommen hat. „Das war ein bisschen Neuland für mich, ich bin aber immer offen für neue Erfahrungen“ sagt er über sein Erlebnis bei der Trans-Cascadia - einem viertägigen Backcountry-Endurorennen in den Tiefen des Gifford Pinchot National Forest im US-Bundesstaat Washington.

Obwohl sich Thomas vorher etwas über das Event belesen hatte, Berichte von den Vorjahren kannte und Erfahrungen aus erster Hand von ehemaligen Teilnehmern gehört hatte, fand er die Vorbereitung eine ziemliche Herausforderung. Bei variablen Wettervorhersagen mit der Möglichkeit von Minusgraden und Schnee musste er eine Menge berücksichtigen, was er mitnimmt und wie er sein Bike am besten ausrüstet.

„Ich sprach mit ein paar Leuten, die teilgenommen hatten, und habe klar herausgehört, dass 29-Zoll die Räder der Wahl sind, einfach weil so viel zu treten ist, und wegen der Art von Terrain.“ Thomas baute ein Instinct BC auf und machte es mit einem anderen Dämpfer und ein paar Änderungen leichter. Aufgrund dessen, was er über die Länge der Tage und Etappen gehört hatte, montierte er vorne und hinten 203 mm Rotoren. „Das entspricht nicht meinem typischen Setup, aber am Ende war es genau das Richtige.“

Thomas war auch mit seiner Reifenwahl sehr zufrieden. Nach langem Überlegen wegen Gewicht, Mischung, Breite und Profildesign entschied er sich am Ende für einen Dhr2. „Das ist kein Schlammreifen, aber er kommt einem Schlammreifen mit einem normaleren Profildesign am nächsten.“

Die nächste Herausforderung waren Bekleidung und Ausrüstung. „Das Packen war ziemlich schwierig – man darf nur eine Tasche mitbringen, und ich wollte bestmöglich vorbereitet sein.“ Er stopfte mehrere Jacken, zusätzliche Layer und extra Handschuhe, Socken und Brillen hinein. Dadurch konnte er jeden Tag des Rennens so angehen, als würde er sich auf einen Skitourentag vorbereiten – und sicher sein, dass er in seinen Sachen warme und trockene Optionen für alle Bedingungen hat. „Ich habe wahrscheinlich zuviel für jeden Tag gepackt. Ich glaube, mein Gepäck war bestimmt schwerer als bei manch anderem Fahrer, aber ich wollte mich einfach nie unwohl fühlen. Ich hatte eine warme Schicht und eine leichte wattierte Jacke für Pausen. Und dann hatte ich doppelte Regensachen in meinem Gepäck für den Fall, dass ein Set richtig nass wird. Ich habe ein paar echte Rennfahrer mit fast nichts herumfahren sehen, das hat mich ziemlich beeindruckt.“

Was das Rennen betrifft, wusste Thomas nicht viel über Details des Terrains. „Ich kam ohne Erwartungen –und es war eine herausragende Woche! Es waren einige der besten Trails. Sie waren so gut wie oder sogar besser als angekündigt, unglaublich lange ununterbrochene Downhills“ – besonders am dritten Tag.

Am Morgen des dritten Tages lag Schnee auf dem Campingplatz als Thomas und die anderen Fahrer aufwachten, und die Bikes und Zelte waren gefroren. „Es war klar und kalt, und beim Fahren gab es keine Probleme wegen der Temperatur, wir fühlten uns gut und warm. Die Anfahrt zum ersten Trail war unbeschreiblich. Es war ziemlich nebelig, und mit der aufgehenden Sonne war es auf der Kammlinie wunderschön.“ Die Fahrer strampelten einen Anstieg von gut 300 Metern vom Takhlakh Lake hoch und genossen unterwegs einige wunderbare Aussichten auf den Mount Adams. Die erste Etappe des Tages war eine Abfahrt mit 350 Höhenmetern auf 2 Kilometern mit super schnellem, von der Schwerkraft beflügeltem Flow, anschließend folgten sie einer Straße zum Ausgangspunkt der nächsten Abfahrt mit 350 Höhenmetern auf 2,5 Kilometern mit einem – nicht sehr anstrengenden – leichten Zwischenanstieg. Unten angekommen warteten ein großes Feuer und warmes Mittagessen auf sie. Aber was den dritten Tag bei den Fahrern so beliebt machte, sollte erst noch kommen.

Nach dem Mittag wurden sie in Shuttles auf die Kammlinie auf der für Motorfahrzeuge gesperrten Seite des Gifford Pinchot hochgefahren. Oben angekommen mussten die Fahrer auf der Überfahrt 1 bis 1,5 Stunden in die Pedale treten, durchsetzt mit ein paar spielerischen Abfahrten. Der Schnee oben auf diesem Teilstück machte alles noch ein bisschen aufregender, und der allgemein als „Wahnsinnsabfahrt“ und „tiefgründiger Lehm“ und „12/10, bester aller Zeiten“ beschriebene Strawberry Mountain Trail enttäuschte nicht.

„Ich glaube, der Trail dauerte 11 Minuten, und es fühlte sich so an, also ob du die ganze Zeit mit Schallgeschwindigkeit fährst“, sagt Thomas. „So etwas fahre ich nicht alle Tage, und ich hab's einfach genossen!“

Leider wurde der Tag wetterbedingt verkürzt. „Der ganze Tag war bis zum Ende unglaublich, der letzte Teil wurde abgesagt, weil ein großer Schneesturm aufzog. [Bis dahin] waren das mit die besten Fahrten, die ich je gemacht habe – ich weiß gar nicht, wie ich es in Worte fassen soll.

[Das Trans-Cascadia Team] leistet fantastische Arbeit bei der Markierung, sodass man wirklich sieht, was kommt, obwohl man ohne Vorbesichtigung fährt. Damit sorgt es für vorbildliche Sicherheit. Viele der Trails sind von Motorrädern geformt, wodurch die Kurven diese tollen Bögen erhalten. Die ziemlich feuchte Erde erhöhte den Fahrspaß noch. Es war klebrig. Ein Teil war schlammig, aber es war großartig.“

Obwohl Thomas sich ein wenig wehmütig fragt, wie Trans-Cascadia wohl bei durchgehend Sonne und Wärme gewesen wäre, meint er auch, dass das extreme Wetter zum Gesamterlebnis beitrug. „Es war nicht gerade einfach, aber es war cool. Die Szenerie war unglaublich, mit dem Schnee auf den Bergen und den Trails. Die Trails waren diese perfekten braunen Bänder, eingerahmt von weißem Schnee auf den Seiten. Das war ziemlich spektakulär! Es war eine Woche voller Gejohle und Geschrei und Abklatschen. Und über die Woche dachte ich immer wieder, dass mein Bike sich so gut anfühlte. Ich glaube, ich hatte das perfekte Bike mitgebracht“.

Zurück Highlights Elektrische Abenteuer Ich habe mich in den letzten zwei Jahren meines Lebens darauf konzentriert, das Potenzial elektrischer Abenteuer unter Beweis zu stellen. Ich habe die Nutzung fossiler Kraftstoffe aufgegeben, um zu meinen Abenteuern zu gelangen, und intensiv daran gearbeitet, was die Idee nachhaltiger Abenteuer bedeutet. 
Vor Highlights Thomas Vanderham Slayer Raw Zuerst haben wir dich im Staub der Wüste mit Carson Storch husten lassen, und danach wurdest du im Küstenregenwald mit Rémi Gauvin durchnässt. Im dritten und letzten Teil unserer Slayer Raw Cut Serie bringen wir dich nach Kamloops, British Columbia mit der Freeride-Legende Thomas Vanderham.
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The Jank Files - Episode 6

October 15, 2019

Eine neue Location in einem der imposantesten Gebirge der Welt ist genau der richtige Platz, um das Ende einer langen Saison zu feiern. Die atemberaubenden Rundblicke auf dem Monte Rosa, das berühmte Matterhorn und die Gletschertäler machen Zermatt in jeder Hinsicht zu einem beeindruckenden Ort. Das Mountainbiking in der traditionellen Wander- und Bergsport-Stadt erfordert Präzision und ist technisch anspruchsvoll und – weil es einfach kein passenderes Wort gibt – jank.

Ganz neu dieses Jahr war die Trophy of Nations, die von der EWS als Event bezeichnet wurde, bei dem man „mit seinem Team zusammenarbeitet, sich gegenseitig hilft, die Kräfte einzuteilen, und die Erfahrung miteinander teilt.“ Das alles stimmt zwar, aber wenn man das kanadische Männer-Team um Rémi Gauvin, Jesse Melamed und Rhys Verner von Kona fragt, war es schlicht „ein Party-Zug in voller Fahrt“.

Teil der Trophy of Nations war die Industry Trophy, ein Rennen auf der Profi-Strecke, bei dem Marken ein Team aus Mitarbeitern, Sportlern oder beliebigen anderen Teilnehmern zusammenstellen konnten. Wir haben uns Teamfahrer Peter Ostroski, Brand Manager Stephen Matthews und Product Manager Ken Perras geschnappt und das „Team Slayer“ gegründet. Nach einem starken Start in maßgeschneiderten Race-Face-Trikots, wurde das Team durch ein Hämatom am Bein in der Mitte der Strecke etwas abgebremst, bevor es dann ein starkes Finish hinlegte und das Rennen mit guten Erinnerungen und ein paar Bieren am Strand abschloss.

Gefilmt von Caldwell Visuals
Fotos von Dave Trumpore

Ein Dankeschön an alle unsere Sponsoren!

Race Face, Maxxis, Fox, Shimano, Smith Optics, WTB, OneUp Components, Stages Cycling, Peaty’s Products, EVOC, RideWrap

Zurück Highlights Carson Storch Interview – Ready to Rampage Going into his fifth year competing at Red Bull Rampage, Carson has already experienced nearly all the highs and lows an event of this magnitude can offer.
Vor Highlights The Jank Files - Episode 5 Zwischen Rémis Karriere als aufstrebender Slopestyler, Jesses Griffanpassungen für seine gebrochene Hand und ALNs spontanem Packen traf sich das Team mit Peter Ostroski in Amerika und nahm sich Kalifornien vor. Nachdem sich nun der Staub gelegt hat, wartet Episode 5 von The Jank Files auf dich.
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The Jank Files - Episode 5

September 04, 2019

Wir haben alle erwartet, dass Northstar trocken, locker und rau ist. Genauso war es auch. Die gefahrenen Tracks zählten zu den fiesesten, die wir in diesem Jahr gesehen haben, und die Kombination aus Mondstaub und Felsbrocken machte es zu einem Glücksspiel, immer aufrecht zu bleiben. Jesse, Rémi, Andréane und Peter bewältigten die technisch schwierigen Trails und legten einige unglaubliche Runs und beeindruckende Ergebnisse hin.

Zwischen Rémis Karriere als aufstrebender Slopestyler, Jesses Griffanpassungen für seine gebrochene Hand und ALNs spontanem Packen traf sich das Team mit Peter Ostroski in Amerika und nahm sich Kalifornien vor. Nachdem sich nun der Staub gelegt hat, wartet Episode 5 von The Jank Files auf dich.


Filmed by Caldwell Visuals
Photos by Dave Trumpore

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Zurück Highlights The Jank Files - Episode 6 Von 80.000-Dollar-Uhren und literweise Fondue, bis hin zu mega Party-Zügen und schauerlich violetten Blutergüssen ist dies Eposide 6 von The Jank Files.
Vor Highlights Climbing ain't dead Ob es darum geht, Features zu erklimmen, die er nie für möglich gehalten hätte, oder Routen zu wählen, die einer Penrose-Treppe gleichkommen, Camille holt aus den Anstiegen genauso viel Spaß heraus wie aus den Abfahrten.
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The Jank Files - Episode 4

August 20, 2019

Ein Rennen zu Hause fahren zu können ist etwas Besonderes, und diese Crew hat jedes Jahr in Whistler die Gelegenheit dazu. Jesse, Rémi und ALN leben alle im Sea-to-Sky-Korridor und sind stolz darauf, auf ihren heimischen Strecken Rennen zu fahren, und Peter Ostroski kommt aus den USA hoch in den Norden, denn er liebt dieses Rennen total.

Von spontanen Runden an der North Shore während der Mittagspause über neue Kits bis hin zu Podiumsplätzen für das Team, das ist Episode 4 von The Jank Files.




Filmed by Caldwell Visuals
Photos by Dave Trumpore

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Zurück Highlights Climbing ain't dead Ob es darum geht, Features zu erklimmen, die er nie für möglich gehalten hätte, oder Routen zu wählen, die einer Penrose-Treppe gleichkommen, Camille holt aus den Anstiegen genauso viel Spaß heraus wie aus den Abfahrten.
Vor Highlights Oscillation Hin und her, vor und zurück. Durch stetige Wiederholung wird man ein Profi auf dem Bike.
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The Jank Files Episode 3

August 01, 2019

Les rondes 4 et 5 des Enduro World Series ont eu lieu à quelques jours d’intervalle il y a environ un mois. L’horaire parfait pour une escapade européenne de l’Italie à la France! Temps chaud, gelato glacé, listes de chansons infinies et courses de vélo endiablées : tous les ingrédients étaient réunis pour quelques semaines de rêve à l’étranger.

Des courses de kart sur terre battue aux baignades dans des cours d’eau glaciaux, en passant par les moments de triomphe et les visites à l’hôpital, on est loin du voyage organisé! Voici l’épisode 3 de Jank Files.

Filmed by Caldwell Visuals
Photos by Dave Trumpore

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Zurück Highlights Oscillation Hin und her, vor und zurück. Durch stetige Wiederholung wird man ein Profi auf dem Bike.
Vor Highlights THE SLAYER –Veröffentlichung des offiziellen Trailers Der Film des Autors und Regisseurs bietet mit großer Rollenbesetzung mehrere Handlungsstränge als Tribut an die kultigen Horrorfilme der späten 1970er und frühen 1980er. Schau ihn dir an, falls du dich traust.
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Das letzte Trans-Provence

July 07, 2019

Story von Peter Ostroski

Was unterscheidet das Trans-Provence von allen anderen Etappenrennen? Es ist die Kombination aus dem extremen Umfang der Höhenmeter in den Abfahrten, der Anzahl der Stunden im Sattel, den unzähligen gemeisterten Spitzkehren und der Kameradschaft, die sich unter den Fahrern entwickelt. Meiner Meinung nach ist es eines der härtesten Mountainbike-Events weltweit, weil es dein physisches, mentales und technisches Stehvermögen über sechs unerbittliche Tage testet. Dieses Jahr war das 10. und letzte Jahr für das Trans-Provence, und es endete genauso, wie es begann – unglaublich. Dieses Rennen bot immer das ultimative Abenteuer für gleichgesinnte Fahrer, die sich durch die Berge bewegen, Trails direkt interpretieren, ein paar schnelle Zeiten hinlegen und eine echte Gemeinschaft erleben wollen.

Direkt vor dem Trans-Provence war ich nervös. Es ist so ein legendäres Event mit einer langen und dokumentierten Vergangenheit. Aber meine zunehmende Unruhe wandelte sich in Vorfreude, sobald ich am Ausgangspunkt in Barcelonnette in Frankreich ankam. Das Programm für die nächsten sechs Tage war festgelegt, und obwohl es gewaltig war, hätte die Stimmung im Camp nicht entspannter sein können. Neue Fahrer wurden einbezogen, Fahrer der vergangenen Jahre trafen sich wieder, und alle freuten sich auf den Start, als wir unsere Zelte und Ausrüstung organisierten.

Beim Trans-Provence geht es ums Rennen fahren ohne Vorbesichtigung. Wenn du also alte Eselspfade runter bretterst, bleibt die Berechenbarkeit auf der Strecke, und deine guten Entscheidungen beginnen, die riskanten zu überwiegen.
Es ist etwas ganz anderes als ein EWS-Rennen, das nur einen oder zwei Tage dauert. Beim Trans-Provence musst du Entscheidungen selbst treffen und Support organisieren, um fast eine ganze Rennwoche durchzuhalten.

Tag für Tag lagen unbekannte, aber fantastische Trails vor uns. Als die gesamte Gruppe durch die Seealpen fuhr, bewältigten wir alles von hochalpinen Singletrails bis zu technischen Felsklippen auf Meereshöhe. Der Stil und Flow der jeweiligen Trails wechselte dramatisch und forderte unsere Bikes, Körper und den Geist umso mehr. Während ich völlig fertig war, waren es die anderen Fahrer des Trans-Provence, die mir dabei halfen, das Abenteuer fortzusetzen. Mit Freunden fahren, Geschichten austauschen und Kaffee in kleinen Dörfern trinken machten die Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Die Idee hinter Trans-Provence ist einfach. Man schläft in Zelten, wechselt jeden Morgen den Standort und ist selbst zuständig für seine Ausrüstung, die Fitness von Fahrrad und Körper und die Bewältigung des Tages. Es klingt ziemlich einfach. Aber ich kann dir versichern, dass es alles andere als das ist, wenn du von Tal zu Tal fährst, hunderte von Kilometern machst und zweieinhalbmal die Höhe des Mount Everest herunterfährst.

Das Trans-Provence ist ein Modell für Rennen, das eine ganze Mountainbikingkultur beeinflusst und die Grenzen für das verschoben hat, was in einem Event möglich ist. Es ist wahrhaftig ein unglaubliches Mountainbike-Abenteuer.

Zurück Highlights Digger ist zurück Für Wade waren die OPs eine Chance, einem Freund zu helfen, der ihm über die Jahre so viel Gutes getan hatte. Es war seine Idee, Digger ein Altitude Powerplay zu besorgen, weil er wusste, dass die Unterstützung des Antriebssystems dieses Bikes Digger wieder zum Fahren verhelfen würde.
Vor Highlights Thomas Vanderham – Von The Collective bis zu Return to Earth The Collective und Anthill Films haben in den letzten 15 Jahren sieben abendfüllende Mountain-Bike-Filme gemacht, und Thomas Vanderham war immer dabei.
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Je me souviens

February 15, 2019

von Andréane Lanthier Nadeau

Ich schätze mich glücklich, das Fahren schon im jungen Alter für mich entdeckt zu haben. Ich war sogar so jung, dass meine Mutter mich im ersten Jahr zu jedem Training in meinem Sportverein begleiten musste. Wer damals in Québec City ein Mountainbike fuhr, der nahm auch an Rennen teil. Als Kind ging es bei den Rennen um so viel mehr, als nur um die Ergebnisse; Rennen eröffneten die Chance auf viele Erlebnisse. Sie gaben einem die Möglichkeit, zu lernen, wie man sich Ziele setzt, und die Gelegenheit, mit Freunden Campingausflüge und Reisen zu unternehmen. Mir hat das Rennen außerdem wirklich Spaß gemacht, und deshalb war es eine Win-win-Situation für mich.

Vor vier Jahren bin ich nach Vancouver Island, British Columbia gezogen, um mit der Cross-Country-Nationalmannschaft zu trainieren. Es war nicht einfach, von Québec und meiner Community dort wegzuziehen, aber mir wurde klar, dass ich eine Veränderung brauchte. Mit den Jahren war meine Leidenschaft fürs Fahren etwas ziellos geworden. Der jahrelange Fokus auf Zahlen und Resultate hatte seine Spuren hinterlassen und ich hatte den Spaß an der Sache verloren. Aber mir war auch klar, dass mit dem Biken für mich noch lange nicht Schluss war, und ich hoffte, dass die Westküste mir neue Perspektiven eröffnen würde.

Das Eintauchen in diese neue Fahrkultur war für mich ein Wendepunkt. An der Westküste fand ich eine Perspektive zum Mountainbiking, bei dem das Abenteuer und der Spaß im Mittelpunkt standen. Es war eine neue Erfahrung für mich, mit einer Community unterwegs zu sein, die zum Vergnügen Rad fuhr, wo sich Freunde am Wochenende mit ihren Bikes trafen und den Sport liebten, ohne Rennen zu fahren. Die Herausforderung des neuen Terrains war ein Impulsgeber, der mich wieder in eine Anfängermentalität zurückversetzte und mir einen Neuanfang mit dem Mountainbiking ermöglichte.

Der Umzug war eine gute Idee gewesen und es dauerte nicht lange, bis ich in den Wäldern des pazifischen Nordwestens meine Leidenschaft fürs Biken wiederentdeckte. Ich wurde daran erinnert, weshalb ich Rad fahre: weil ich es liebe! Ich fand mich zurückversetzt in die Zeit vor den Rennen, als wir als Kinder in Québec auf unseren Fahrrädern gespielt haben. Damals rasten wir durch so viele Schlammlöcher wie möglich, fuhren unsere Räder rückwärts, sangen lauthals, während wir durch die Straßen fegten, erschreckten einander bei Nachtfahrten, wuschen unsere Haare im Bach am Zeltplatz und kühlten uns mit einem großen Schluck Slush in der sengenden Sommerhitze ab. Dank dieser Rückkehr zu dem, was am Mountainbiking Spaß macht, konnte ich mit meiner Leidenschaft Karriere machen und als professionelle Mountainbikerin für Rennen um die ganze Welt reisen.

Bei einem Besuch in meiner Heimat im vergangenen Herbst traf ich mich mit einem meiner besten Kumpels, Antoine Caron, einem Filmemacher und multitalentierten Shredder, um einen Film über unser altes Revier zu besprechen. Ich war mir nicht sicher, wie ich mich fühlen würde, mit meinem großen Bike die gleichen Trail-Netze zu erleben, auf denen ich als Cross-Country-Rennfahrerin trainiert hatte. Bei meiner Rückkehr fand ich frische, neue Trails vor, die mit den alten Trails verwoben waren, auf denen ich früher mein Intervall-Training durchgezogen hatte. Diese aufregenden, herausfordernden Trails boten einen erfrischenden Kontrast.

An einem der Drehtage kamen wir an einen kalten und verschneiten Parkplatz an, der am Anfang eines Trails gelegen war, und merkten, dass wir keine Lust fürs Shooting hatten. Wir trafen zufällig alte Freunde und entschieden uns, die Kamera im Auto zu lassen und einfach nur zu fahren. Unterwegs sahen wir Menschen mit strahlenden Gesichtern, die ihre Zeit auf dem Bike genossen und von den neuen Traildetails ganz begeistert waren. Es war wirklich schön zu sehen, wie sich die Trails entwickelt haben und wie sich die Mountainbike-Community in Québec verändert, um das, was ich an der Westküste vorgefunden habe, auch hier zu integrieren. Ich habe erkannt, dass das immer noch meine Leute sind. Sie haben miterlebt, wie ich aufgewachsen bin, und zu meiner Überraschung stellte ich fest, dass sie meine Karriere verfolgt haben. Mir wurde klar, dass Québec immer mein Zuhause bleiben wird, auch wenn ich das XC hinter mir gelassen habe – diese zwei Dinge waren für mich vollkommen miteinander verknüpft, bis ich mit meinem großen Bike zurückkam und damit auf Tour ging!

Ein Dankeschön an Mathieu Dupuis-Bourassa aus La Vallée Bras-du-Nord, dafür, dass er allen unseren schlechten Ideen mit der Quad Follow-Cam zugestimmt hat. Ein Dankeschön an die unbekannten Baumeister der Schanze an den Bahngleisen. Und schließlich ein Dankeschön an die gesamte Crew von Les Sentiers du Moulin & LB-Cycle dafür, dass sie nicht nur großartige Trails, sondern auch eine fantastische Mountainbiking-Community in Québec aufgebaut haben.

Zurück Highlights The Coastal Collaboration The Coastal Collaboration is a technical apparel line designed around function and high performance.
Vor Highlights Reise durch die Zeit Als ich jung war, begannen meine Abenteuer klein und mit der Zeit wuchsen sie allmählich. Als Kind bin ich mit meinem Pferd durch Felder und Wälder in der Nähe des Hauses meiner Eltern bei Lichtenfels geritten und jedes Mal habe ich meine Runde erweitert.
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East of the Divide

September 24, 2018
Zurück Highlights Junges Reaper-Fieber Whistler durch das Visier eines Nachwuchsradlers zu erleben ist einfach genial! 
Vor Highlights Straight to the Point Every rider has ridden at least one bike that for whatever reason is unforgettable in their mind and holds a special place in their heart. For Andreane Lanthier Nadeau, the Rocky Mountain Vertex is this bike, and even today as a full-time EWS racer she still finds herself drawn to riding her cross-country hardtail.
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The Jank Files - Episode 2

June 10, 2019

Lange Anreise, kurzer Aufenthalt – das Rocky Mountain Race Face Enduro Team war auf Stippvisite in Madeira. Bei acht Stunden Zeitverschiebung zu Vancouver und den heißen Inseltemperaturen waren alle etwas im Tran – und das schon vor dem rauen Ride durch zerklüftete Felsabschnitte und lose Spitzkehren.

Von gnadenlosen Race-Tracks und Gesprächen mit Papageien über frisch geschnittene Haare bis hin zu einer komischen Mütze für Jesse – hier ist Episode 2 von The Jank Files.

Präsentiert von Smith Optics
Gefilmt von Caldwell Visuals
Fotos von Dave Trumpore

Ein großes Dankeschön an alle unsere Sponsoren!

Race Face, Maxxis, Fox, Shimano, Smith Optics, WTB, OneUp Components, Stages Cycling, Peaty’s Products, EVOC

Zurück Highlights Thomas Vanderham – Von The Collective bis zu Return to Earth The Collective und Anthill Films haben in den letzten 15 Jahren sieben abendfüllende Mountain-Bike-Filme gemacht, und Thomas Vanderham war immer dabei.
Vor Highlights Süße Flucht Für uns war die Fahrt durch bekannte Viertel eine willkommene Rückkehr zum Alltag. Die zurückgelegte Tour hat ihre Spuren hinterlassen und war genau das, was wir alle brauchten. Dieser Tag ist das perfekte Beispiel dafür, weshalb Bikes das ultimative Tool für ein modernes Abenteuer sind.